Drebach investiert mehr als eine Million Euro

Sanierung August-Bebel-Straße wird grunderneuert

Nicht nur ein großer Teil der durch das Gewerbegebiet führenden Straße soll dieses Jahr saniert werden. Geplant sind auch neue Parkplätze für die Besucher (Gebäude im Hintergrund). Foto: Sandra Häfner

Drebach. Es ist eines der größeren Vorhaben der Gemeinde Drebach in den kommenden Jahren und besonders für die Wirtschaft wichtig: Der Bau der Ringstraße durch das nahezu voll belegte Gewerbegebiet in Scharfenstein.

Höhere Kosten als vorerst gedacht

Seit mehreren Jahren plant die Verwaltung das Projekt, in diesem Jahr soll es nun endlich angegangen werden. Mehr als zwei Millionen Euro soll die Sanierung der rund 700 Meter langen August-Bebel-Straße kosten und damit weitaus mehr, als eine erste Kostenschätzung ergeben hatte, die von der Hälfte der Aufwendungen ausgegangen war. Bürgermeister Jens Haustein begründete das mit der in der Region derzeit generell zu beobachtenden Erhöhung der Baupreise, sagte er.

Doch die Straße befindet sich in einem schlechten Zustand und ist teilweise sehr schmal. Die Gemeinde erhofft sich von den Bauarbeiten nicht nur eine deutliche Verbesserung der Bedingungen für die Gewerbetreibenden. Auch die Parkplatzsituation für die Besucher der Gemeindeverwaltung, die sich ebenfalls an der Ringstraße befindet, soll komfortabler werden.

Eigenanteil fällt vergleichsweise gering aus

Da der Ausbau der gesamten Straße aufgrund der Kostenerhöhung für die Kommune in einem Schlag nicht finanzierbar ist, plant sie zunächst die Instandsetzung eines gut 400 Meter langen Teilstückes für rund 1,3 Millionen Euro. Da sich die zu erwartenden Fördermittel auf eine Höhe von 85 Prozent belaufen, fällt der Eigenanteil, den die Gemeinde beizusteuern hat, mit rund 140.000 Euro relativ gering aus. Doch auch er ist angestiegen und soll mit zusätzlich eingenommenen Geld aus der Gewerbesteuer aufgefangen werden, so die Pläne der Verwaltung. Die Sanierung der Ringstraße bildet den Schlusspunkt der Revitalisierung des ehemaligen Dkk-Werkes, auf dessen Fläche das Gewerbegebiet an der Zschopau errichtet wurde.