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Drebacher Wanderweg: Planeten erhalten neuen Anstrich

Jubiläum Stationen von 20 Jahre alter Route wurden erneuert

Drebach. 

Drebach. Vor fast genau 20 Jahren ist der Planetenwanderweg eingeweiht worden, der die Volkssternwarte in Drebach mit Ehrenfriedersdorf verbindet. Anlässlich des Jubiläums sind kleine Feierlichkeiten geplant, die aber aufgrund der Corona-Pandemie noch etwas auf sich warten lassen. "Es wird eine Vorführung zum Planetensystem geben. Auch eine Ausstellung zum ,Sonnensystem in den schönsten Farben' ist in Vorbereitung", erklärt Jens Kander. Was konkret präsentiert wird, verrät der Leiter des Drebacher Zeiss-Planetariums noch nicht. Dafür kann er aber verkünden, dass einige der zehn Stationen entlang des Planetenwanderweges anlässlich des runden Geburtstags erneuert wurden.

Von der Sonne zum Zwerplanet Pluto

"Vier Planeten-Modelle und drei Info-Tafeln wurden neu gestaltet", sagt Kandler, der diese Sanierung angeregt hatte. Schließlich sind die kleinen Planeten am Wegesrand etwas in die Jahre gekommen, nachdem sie am 24. Mai 2020 eingeweiht worden waren. Maßstabsgerecht vermitteln sie dem Betrachter seit mittlerweile zwei Jahrzehnten eine Vorstellung davon, wie unterschiedlich groß die Himmelskörper tatsächlich sind. So hat die Sonne in Ehrenfriedersdorf einen Durchmesser von 1,40 Metern. Nachdem die Wanderer und Spaziergänger unter anderem an der Erde (1 cm) vorbei gekommen sind, wartet auf sie in Drebach der Zwergplanet Pluto als Endpunkt des Wanderwegs. Dessen Durchmesser beträgt gerade einmal 0,3 Zentimeter.

Auch im Planetarium wurde gearbeitet

Auch zu Zeiten der Corona-Pandemie, wegen der das Drebacher Planetarium geschlossen bleiben musste, ist Jens Kandler froh, dass die Sterne dank des Planetenwanderwegs weiterhin zum Greifen nah waren. "Man sieht immer wieder Leute dort entlang laufen", so der Leiter. Genauso hofft er bald wieder auf Schulklassen, für die sich die Tour stets als lehrreich erweist. Dank der 3000 Euro teuren Sanierung dürfte die Wanderung nun noch etwas mehr Spaß machen. Auch am Drebacher Planetarium selbst wurde die Corona-Pause genutzt, um technische Anlage zu reinigen und wieder auf Vordermann zu bringen.

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