Drei Blumensträusse statt Platz drei

Bei den Olympischen Spielen hatte Rebekka Haase mit der deutschen 4x100-Meter-Staffel Platz 3 knapp verpasst. Dafür erhielt die Sprinterin des LV 90 Erzgebirge nun bei ihrer Heimkehr aus Rio de Janeiro drei Blumensträuße. Klaus Schubert, der Vorsitzende des LV-90-Fördervereins, sowie die beiden Bürgermeister Knut Schreiter (Gelenau) und Michael Brändel (Thum/von rechts) bereiteten der 23-Jährigen einen herzlichen Empfang. Dabei bezeichnete sie das Finale mit der Staffel als ihren schönsten Olympia-Moment. "Es war gigantisch. Ich weiß nicht, wann die deutsche Staffel in einem wichtigen Finale mal so eine Zeit gelaufen ist", kommentierte Rebekka Haase die 42,10 Sekunden. Obwohl es damit hinter den USA, Jamaika und Großbritannien "nur" zu Rang 4 reichte, wirkte die LV-90-Athletin hoch zufrieden: "Über diese goldene Ananas habe ich mich riesig gefreut."