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Drei neue Hybridbusse für den Regionalverkehr Erzgebirge

Modernisierung Unternehmen setzt verstärkt auf umweltfreundliche Fahrzeuge

Zschopau. 

Zschopau. Drei neue Hybridbusse sind seit dieser Woche für die Regionalverkehr Erzgebirge GmbH unterwegs. "Die Kombination aus Diesel- und Elektromotor ermöglicht eine Kraftstoffeinsparung von etwa 20 Prozent", erklärt RVE-Geschäftsführer Roland Richter. Das Konzept, bei dem frei werdende Wärme beim Bremsen der Busse in elektrische Energie umgewandelt, in Batterien gespeichert und dann beim Anfahren genutzt wird, macht sich das Unternehmen schon seit einem Jahr zu Nutze. Mit 13 solcher Fahrzeuge verfüge der Regionalverkehr Erzgebirge über die größte Hybridbus-Flotte der Marke Scania in Deutschland. Kein Wunder also, dass der für Deutschland zuständige Scania-Verkaufsdirektor Luc Moulin in dieser Woche persönlich in Zschopau vorbeischaute, um Roland Richter die Schlüssel für die drei Neuzugänge zu überreichen. Zwei weitere neue Hybridbusse sollen noch in diesem Jahr folgen.

Antriebssystem zahlt sich auch im Gebirge aus

Die Anschaffung der neuen Hybridbusse bezeichnet Rico Ott als "klares Bekenntnis zu alternativen Energien". Der beim Landratsamt für Umwelt, Verkehr und Sicherheit zuständige Abteilungsleiter, der zugleich als Aufsichtsratsvorsitzender des Regionalverkehrs Erzgebirge fungiert, sieht in dem modernen Antrieb einen großen Vorteil. Die Hybrid-Technologie sei zwar für die Stadt entwickelt worden, mache sich aber auch in der anspruchsvollen Landschaft des Erzgebirges bezahlt. "Wir haben positive Erfahrungen mit diesen Bussen gesammelt", so Ott. Auf jeder der 140 Linien, auf denen der Regionalverkehr pro Jahr um die 14 Millionen Fahrgäste befördert, könne der Hybridantrieb zum Einsatz kommen. Laut Roland Richter würden sich die Mehrkosten solcher speziellen Busse binnen vier Jahren amortisieren. Insgesamt seien sie etwa 15 Jahre im Einsatz, sodass im Laufe der Zeit vom eingesparten Kraftstoff nicht nur die Umwelt, sondern auch der RVE-Finanzhaushalt profitiert.