Drei Tage Mittelalter-Flair mitten im Erzgebirge

Lößnitzer Salzmarkt hat zahlreiche Besucher angelockt

Lößnitz

Die Innenstadt von Lößnitz hat sich zum Salzmarkt drei Tage lang wieder in eine ganz besondere mittelalterliche Meile verwandelt - Besucher konnten eintauchen in eine längst vergangene Zeit, weg vom Alltag und rein in eine komplett andere Welt. Ohne Spur von Hektik oder Stress.

Abwechslungsreiches Programm

Der Markt hat eingeladen zum Bummeln, Genießen und Verweilen und bot ein abwechslungsreiches Programm für alle Generationen.

Zu den Höhepunkten beim Salzmarkt gehört jedes Jahr der Salzzug, der von allen Beteiligten, Vereinen und Privatleuten, mit viel Liebe zum Detail gestaltet wird. Da sind nicht nur die historischen Gewändern, sondern auch die aufwendig hergerichteten Pferdewagen, die das Ganze besonders machen.

Lob gibt es an der Stelle auch von den Hallensern, die seit vielen Jahren den Lößnitzer Salzmarkt unterstützen und das traditionelle Salzsieden live zeigen.

Besucher bleiben interessiert stehen und schauen zu, wenn das Salz aus den flachen Pfannen per Hand abgeschöpft wird.

Besonderes Privileg seit 1388

Die Stadt Lößnitz besitzt seit dem Jahr 1388 ein besonderes Privileg mit dem Salzhandel. Salz spielt natürlich auch im Salzzug eine Rolle - in diesem Zusammenhang kommt das weiße Gold in die Stadt und Bürgermeister Alexander Troll ist der Erste, der verkostet.

Der Salzzug wird moderiert, sodass Besucher wissen, was konkret in den zahlreichen Bildern dargestellt wird. Dort ist der Adel ebenso vertreten, wie Ritter, Vertreter der Kirchen und Bauern der umliegenden Ortsteile.

Das mittelalterliche Flair zieht sich beim Salzmarkt durch die gesamte Innenstadt – auch in den Gassen und auf Nebenplätze gibt es eine Menge zu erleben.

Ob Handwerksvorführungen oder Gaukler und Musiker, die ihre Kunst darbieten. Weitere Anziehungspunkt sind immer wieder der Kindersalzmarkt zum Auftakt auf dem Gelände der ehemaligen Dampfbrauerei und der historische Salzhandel.

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