Dreisprung soll gefördert werden

Leichtathletik LV-90-Trainer Jens Hoyer organisiert Mehrsprung-Cup für Nachwuchssportler

Erfolge gab es in dieser Leichtathletik-Saison viele zu feiern. Vor allem der LV 90 Erzgebirge sorgte in Person von Christina Schwanitz und Rebekka Haase für internationale Medaillen. Allerdings beschränkten sich diese oft auf den Wurf- und Sprint-Bereich. Im Sprung sah es dagegen eher mau aus. Um speziell im Dreisprung künftig wieder besser abzuschneiden, soll die Disziplin noch mehr gefördert werden. Eine wichtige Rolle spielt dabei der Mehrsprung-Cup, der Interesse bei den Nachwuchssportlern wecken soll. Dafür zuständig ist in Sachsen LV-90-Trainer Jens Hoyer, der in Chemnitz gerade einen Wettkampf auf die Beine gestellt hat.

Mehr als 50 junge Sportler der Altersbereiche U 14 bis U 18 waren Hoyers Einladung gefolgt, um ihr Können unter Beweis zu stellen. Dabei stand kein echter Dreisprung auf dem Programm. Stattdessen wartete ein Sprunglauf mit fünf Sprüngen, bei dem die Teilnehmer selbst entscheiden konnten, ob sie stets mit einem Bein springen oder die Seite wechselten. "Wir haben die Athleten auch genau vermessen und andere Daten ermittelt", erklärt Hoyer. Neben einem 30-Meter-Sprint mit fliegendem Start ging es auch zum sogenannten Tapping, bei dem auf einer Messplatte binnen drei Sekunden möglichst viele Schritte zu absolvieren waren.

Entsprechend der noch erfolgenden Auswertung dürfen die besten Starter Ende November zum Deutschen Mehrsprung-Cup nach Hannover fahren. "Natürlich ist es unser Ziel, die besten Springer zu entdecken und zu fördern", so Hoyer. Doch Talentsichtung allein ist nicht das Anliegen des Mehrsprung-Cups. Der Wettbewerb soll auch helfen, den Sprunglauf in die Vereine hereinzutragen. "Es ist ja zum Beispiel auch ein gutes Trainingsmittel für Sprinter", betont Hoyer, der auch auf die Trainer zugehen will.