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Duale Ausbildung zum Erzieher in Lugau zukünftig möglich

Karriere Verknüpfung zwischen Theorie und Praxis

Lugau. Bislang mussten angehende Erzieher einen Realschulabschluss, eine zweijährige schulische Ausbildung zum Sozialassistenten sowie anschließend eine dreijährige schulische Ausbildung zum Erzieher absolvieren. Die Ausbildung dauerte also insgesamt fünf Jahre.

16 von 24 Plätzen schon belegt

Der Freistaat Sachsen hat 2017 infolge des Fachkräftemangels die Fachkräfteverordnung geändert, sodass Quereinsteiger mittlerweile auch eine duale Ausbildung machen können. Dadurch sind Auszubildenden sozialversichert und der Arbeitgeber erhält finanzielle Mittel vom Land. Sie müssen eine abgeschlossene Ausbildung, egal in welchen Beruf, und mindestens ein Jahr Berufserfahrung vorweisen können. "Die Ausbildung dauert nur vier Jahre, die angehenden Erzieher gehen drei bis vier Tage in der Woche arbeiten und zwei Tage in die Berufsschule", erzählt Doris Kunz, die Geschäftsführerin und Leiterin der der Freien Beruflichen Schule in Lugau.

Diese bietet mit Beginn des neuen Schuljahres ab August 2018 auch die Fachschulausbildung an, allerdings nur bei einer Fünf-Tage-Arbeitswoche. "Das ergibt eine bessere Verknüpfung zwischen Theorie und Praxis, die angehenden Erzieher haben einen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsvertrag und dem Fachkräftemangel wird entgegengewirkt", erklärt die 59-Jährige.

Für das neue Schuljahr liegen bereits 16 Anmeldungen vor. Das sind genügend Anfragen, damit die Weiterbildung angeboten werden kann. In der Klasse können insgesamt 24 Teilnehmer aufgenommen werden.



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