Dunkles Kapitel "Ein Menschenleben"

Literatur Hobbyautor aus Bernsbach liest aus seinem ersten Buch

Werner Schneider wurde in Bernsbach geboren und hat mit 14 Jahren das Elternhaus verlassen. Jahrelang wurde sein erstes Buch von den ewig Gestrigen verhindert, dass es verlegt wird. "Nun kann es die ganze Welt lese", freut sich der Hobbyautor. Sein Buch stellte er auf der Buch-Messe in Frankfurt/Main vor und Interessenten aus Frankreich, der Schweiz, Österreich, Großbritannien, der USA und Kanada wollten von seiner Lebensgeschichte erfahren. "Auch für Lehrer in den Schulen dürfte es interessant sein, was über die DDR-Vergangenheit und ihrer Jugend und meinen Erlebnissen zu erfahren ist. Ich habe den Unrechtstaat am eigenen Leibe gespürt", sagt Werner Schneider. Oft hat in den offenen Lesebühnen in der Region Kapitel daraus vorgetragen. So bei der 1. Lesebühne in Grünhain, wo er eindrucksvoll in einem Manuskript-Abschnitt aus seiner Biografie "Ein Menschenleben" über den Fluch und Segen des Mauerbaus schilderte. Seine Lebensgeschichte handelt von einem jungen Mann aus dem Erzgebirge. Von der dunkelsten Zeit Deutschlands bis zur Gegenwart. Über Zwangsadoption, Kindheit, Gefangenschaft in einem Stasi-Lager bis hin zu Mordversuchen. In seinen Schussbemerkungen legt Werner auf folgende Zeilen großen Wert: "Es ist keine Rache, nur ein Ermahnen, dass so etwas nie wieder geschieht." Kontakt zum Autor unter Tel. 03774/63310.