Durch Jugendbeteiligung Kommunen stärken

Projekt Prozessmoderator steht Kommune zur Seite

Zwönitz. 

Zwönitz. Der erste Schritt ist getan, der Stadtrat der Stadt Zwönitz hat jetzt einem Projekt zugestimmt, dass unter der Überschrift "Durch Jugendbeteiligung Kommunen stärken" steht. Stefan Korn ist Prozessmoderator beim Kinder- und Jugendring Sachsen und wird das Projekt begleiten um das sich die Stadt Zwönitz vor drei Jahren auf eine Ausschreibung hin beworben hat, wie Bürgermeister Wolfgang Triebert erklärt.

"Der Bedarf ist da"

Beim ersten Aufruf hatte man eine Absage bekommen, doch jetzt ist man als Projektpartner aufgenommen. "Der Bedarf ist da. Dem wollen wir nachkommen und handeln", so Triebert, der etwas enttäuscht anfügt: "Die Trägheit bei der Fördermittelbewilligung, die im Allgemeinen festzustellen ist, hat dazu geführt, dass vom Zweijahreszeitraum der Projektbearbeitung jetzt schon fünf Monate weg sind." Das Auftakt-Treffen soll am 24. Juni stattfinden.

Jugendbeteiligung lebt vom Dialog

Das Projekt geht dann bis Dezember 2020. Der 33-jährige Organisationspsychologe Stefan Korn hat das Ganze im Stadtrat vorgestellt. Es gibt drei Ebenen, mit denen man zusammenarbeiten möchte, sagt Korn: die parlamentarische, die Fachkräfte und die Jugendlichen. Entstehen soll ein Netzwerk. Wie Korn erklärt, wolle man der Kommune nichts Vorgefertigtes überstülpen, sondern schauen, wo der Bedarf ist, was realisierbar ist in Bezug auf vorhandene Ressourcen und man will etwas auf die Stadt Zugeschnittenes entwickeln. Es gibt drei Phasen: Konzept, Umsetzung und die Nachbereitung, wo man schaut, was umgesetzt worden ist und das was funktioniert. Das sei wichtig für die spätere Weiterarbeit, sagt Korn. Wichtig sei: Jugendbeteiligung lebe vom Dialog.