Durch knifflige Fragen zum "Türmer-Pass"

Geschichte Den Entdeckerstempel gibt es noch mit dazu

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Lutz Röckert führt durch das Museum und stellt den Türmer-Pass aus. Foto: Ilka Ruck

Geyer. Wer 2018 hoch hinaus will, der sollte sich einen Besuch im 42 Meter hohen Wehr- und Wachtturm von Geyer vormerken. Der Turm aus dem 14. Jahrhundert beherbergt seit 1952 das städtische Museum, das mit zu den größten Turmmuseen dieser Art in Deutschland zählt.

Wo einst der Türmer mit seiner Familie das kärgliche Dasein fristete, findet heute der Besucher über sieben Etagen Wissenswertes zur Bergbau- und Stadtgeschichte, einheimische Mineralien, ein Funktionsmodell des Geyersberges, eine Posamentierstube mit Posamenten aus dem 18. Jahrhundert, die Glocken "Frieden" und "Einheit" im Geläut, die Lotterstube mit wertvoller Zinngerätesammlung und die Heimatstube hoch über den Dächern der Stadt.

Erkundungstour mit Türmerjunge Albin

Der Wachturm hat allerdings auch etwas ganz Spezielles zu bieten. Der kleine Türmerjunge Albin lädt zu einer ganz besonderen Erkundungstour durch das Heimatmuseum ein. Aber aufgepasst, es gibt dabei nicht nur viel Interessantes zu Hören und zum Entdecken, sondern Albin hat sich auch ein paar ganz knifflige Fragen ausgedacht. "

Wer seine Aufgaben lösen kann, erhält seinen eigenen "Türmer-Pass" mit dem Entdeckerstempel und ein kleines Andenken an unseren Wachtturm. Wenn ihr neugierig geworden seid, dann schaut doch einfach mal vorbei", lädt Museumsleiter Lutz Röckert ein.

Den Türmer-Pass gibt es zu den normalen Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag von 10 bis 15 Uhr sowie Samstag 10 bis 16 Uhr. Informationen unter Telefon: 037346-1244.