Ehdorfer Jugendstimme verschönert die Bushaltestelle

Aktion Junge Leute zeigen fetzige Graffitikunst

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Birgit Bauer und Enrico Hähnel (r.) freuen sich mit der Truppe gemeinsam über das gelungene Projekt. Foto: Ilka Ruck

Ehrenfriedersdorf. Sie sieht fetzig aus und macht sofort gute Laune: Die neue Graffititafel an der Bushaltestelle in der Max-Wenzel-Straße in Ehrenfriedersdorf. Entstanden ist die Tafel durch junge Leute im Alter von 15 bis 18 Jahren die sich als Gruppe den sinnigen Namen "Ehdorfer Jugendstimme" gegeben haben.

Verantwortliche aus den Vereinen und Einrichtungen der Stadt, wie der Kinder- und Jugendverein Ehrenfriedersdorf (KJVE), die Stadt selbst, die Freiwillige Feuerwehr, TTL, THW, Schachtclub, Fußballverein und die Oberschule, haben sich zu einer Lenkungsgruppe zusammengeschlossen, um Jugendliche in das Gemeinwesen einzubinden und Projekte anzukurbeln.

So wurde auch der 1. Ehdorfer Stadtjugendtag mit einem Graffitiworkshop initiiert. "Acht Jugendliche nahmen daran teil. Unter ihren geschickten Händen entstand diese tolle Graffititafel, die vom THW an der Bushaltestelle angebracht wurde", freute sich Birgit Bauer vom KJVE.

Auch Michele Ortmann gehört zur Truppe und schwärmte: "Die Farbküche in Leipzig hat uns einen Tag lang gezeigt, wie Graffiti geht. Jeder von uns hat sich dann etwas ausgedacht und auf die Tafel gesprüht. Auf alle Fälle sollte auch unsere Heimat und damit das Stadtwappen ein Thema sein." Die Handschrift sieht man sofort.

Auf der Mädels-Seite prangen Graffiti mit Herzen, Regenbogen und einem Einhorn. Die Jungs haben sich mehr fürs Praktische wie Fußball entschieden. In der Mitte der Tafel ist eine Blase für Ideen und Anregungen von jedermann. Weitere Projekte sind bereits in Planung. Zu Pfingsten steht die nächste Jugendveranstaltung auf dem Programm.