• Corona-News
  • Sachsen
  • Chemnitz
  • Erzgebirge
  • Mittelsachsen
  • Vogtland

EHV Aue gewinnt Derby gegen Dessau

EHV Handballer holen die nächsten zwei Punkte

Lößnitz. 

Lößnitz. Es ist ein Sieg der Hoffnung, der Mut macht für die noch anstehenden Aufgaben. Die Zweitliga-Handballer des EHV Aue haben im letzten Spiel vor der EM-Pause das Ost-Derby gestern zuhause in der Erzgebirgshalle in Lößnitz gegen den Dessau-Roßlauer HV mit 34:26 (17:14) für sich entscheiden können.

EHV führt volle 60 Minuten

Bei diesem Spiel hat der EHV über die vollen 60 Minuten geführt. Den Grundstein haben die Auer gleich zu Beginn gelegt mit dem 4:0 nach vier Minuten. "Wie schon in Emsdetten hatten wir jetzt auch gegen Dessau eine enorm starke Anfangsphase. In der ersten Halbzeit sind uns viele Tore über Tempospiel gelungen mit der ersten und zweiten Welle. Wir haben aber auch eine hohe Fehlerquote indem wir es über eine dritte Welle erzwingen wollen. Da haben wir auf vielen Positionen häufig den Kopf verloren", sagt Kirsten Weber vom Trainer-Team. Dessau ist drangeblieben und hat Fehler durch einfache Konter bestraft. Und so schwindet der Vorsprung bis auf 10:8 (16.). Nach drei Treffern in Folge lagen die Auer wieder in Front mit 13:8 (21.) und mit drei Toren Plus ging es beim 17:14 in die Kabine. Was wir zu Beginn der zweiten Halbzeit nicht hinbekommen haben, war das gegnerische Kreisläuferspiel, so Weber: "Das war so nicht zu erkennen die letzten Spiele. Das waren wehtuende Nadelstiche und deshalb auch die Umstellung auf die 5:1-Abwehr." Kurz leicht schwankend, hat das Spiel der Auer dann wieder gegriffen. Eine gute Viertelstunde vor Ende stand es 28:22 (48.) für die Gastgeber. Nach dem 29:23 (50.) folgten drei weitere Tore zum 32:23 (54.). In der Schlussphase konnten die Dessauer nicht mehr viel ausrichten.

EHV gewinnt verdient

Am Ende gewinnt der EHV Aue verdient mit acht Toren Plus. Bengt Bornhorn, der im Spiel sein 100.Saison-Tor verwandelt hat, spricht davon, dass man mit der Leistung insgesamt zufrieden sein könne: "Besonders im Angriff - 34 Tore sind gut und auch vorn haben wir gute Lösungen gefunden." Die besten Torschützen auf Auer Seiten waren Kevin Roch und Arnar Birkir Halfdansson mit jeweils sechs Treffern. Auf Dessauer Seite hat es im Spiel zwei Ausfälle gegeben - bleibt zu hoffen, dass sich Timo Löser und Yannick-Marc Pust nicht zu schwer verletzt haben.

 BLICK ins Postfach? Abonniert unseren Newsletter!