EHV Aue gibt beim Wasserhandball gute Figur ab

Sport Auflockerung zum Training in der Halle

Beim Wasserhandball im "Actinon" stand für alle Beteiligten, ob für die Spieler des EHV Aue oder die Gäste, der Spaß im Vordergrund. Foto: Ralf Wendland

Bad Schlema. Die Handballer des EHV Aue haben gestern ihr gewohntes Terrain verlassen - im Gesundheitsbad "Actinon" in Schlema haben die Männer um Trainer Stephan Swat zunächst im Foyer Autogramme gegeben, sich dann in der Sauna entspannt, um im Anschluss beim Wasserhandball Vollgas zu geben. Badegäste hatten die Chance, sich mit den Zweitligisten zu messen. Der Spaß stand dabei und Vordergrund, den hatten die Spieler definitiv.

Andere Sportarten bringen Auflockerung

Kapitän Eric Meinhardt sagt aus Spielersicht: "Gerade in der Vorbereitung ist es immer eine willkommene Abwechslung, wenn man auch mal Einblicke in andere Sportarten bekommt und sich ausprobieren kann. Als Spieler ist man immer froh, wenn eine Vorbereitungsperiode, die über mehrere Wochen geht, durch solche Aktivitäten aufgelockert wird. Es ist gut für die Mannschaft, wenn es mal nicht darum geht, den Ball ins Tor zu bringen und Abläufe zu trainieren." Das zählte zuletzt jetzt auch ein Tag auf dem Rabenberg, wo die Handballer sich im Langlauf geübt haben.

Trainer Stephan Swat bringt es auf den Punkt: "Man braucht auch solche Dinge zur Auflockerung. Man kann nicht nur in der Halle stehen." Im Handball-Training kommt jetzt die Phase, wo mehr und mehr der Ball wieder ins Spiel kommt und wo man sich dem Taktischen widmet.

Nach der Auflockerung geht es straff weiter

Der Tag des Handballs gestern war Anlass für die Wasserhandball-Aktion gewesen. Dr. Kathrin Bösecke-Spapens, Geschäftsführerin der Kurgesellschaft Schlema mbH sagt: "Wir wollen damit eine neue Zielgruppe ansprechen, jüngere, berufstätige Leute, die sich für Sport und Gesundheit interessieren."

Jetzt am Donnerstag sind die Männer des EHV Aue wieder am Ball gefragt. Dann wird in der Erzgebirgshalle in Lößnitz 19 Uhr das Testspiel gegen den HSC 2000 Coburg angeworfen. Dieses Spiel gegen die Liga-Konkurrenz wird wohl der erste Gradmesser. "Wir werden weiter an der Kondition und an der Spielhärte arbeiten. Da kommen uns solche Tests, wie gegen Coburg zugute", fügt Stephan Swat an.