EHV Aue hat Weichen für Zukunft gestellt

Entwicklung Prinzip Mannschaft soll im Kern erhalten bleiben

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Der EHV Aue - im Bild Bengt Bornhorn - will alles daransetzen, dass die Rückrunde ein Erfolg wird.Foto: R. Wendland

Lößnitz. Beim EHV Aue ist man guter Dinge, dass man die aktuelle Saison 2016/17 vernünftig zu Ende spielen wird. Die Weichen wurden entsprechend gestellt. EHV-Präsident Lutz Lorenz sagt: "Wir haben auf Trainerseite Veränderungen vorgenommen nach den neun Niederlagen in Folge. Wie man sieht, mit Erfolg."

Die Mannschaft habe sich wiedergefunden. "Es wurde in der Vergangenheit viel analysiert, an was es gelegen hat. Man hat es sich bis heute nicht erklären können, warum die Erfolglosigkeit im Herbst dominiert hat. Zwischen den Menschen, die agiert haben, hat es keine Probleme gegeben", so Lorenz, der die Vermutung anstellt, dass es am Spielsystem gelegen hat: "Maik Handschke wollte auf ein anderes Spielsystem umsetzen und das System, das die Mannschaft über Jahre erfolgreich umgesetzt hat, verlassen." Sein Nachfolger Stephan Swat, der als Co-Trainer Erfahrungen gesammelt hat, konnte an das alte System anknüpfen und Erfolg vermelden. Auch in der Vorbereitungsphase, wo man vier Testspiele bestritten hat, habe das Früchte getragen.

Bis 30. Juni habe man mit dem neuen Trainer-Gespann eine gute Lösung gefunden. Damit spiele man die Saison in Ruhe zu Ende. Mitte Februar, Anfang März, so Lorenz, wolle man über die Saison 2017/18 sprechen. Da seien viele Akteure gefragt. Was das Personal angeht, sagt Lorenz: Man halte an dem Prinzip fest, dass man die Mannschaft im Kern zusammenhält. Es werden lediglich Abgänge mit Zugängen kompensiert.