EHV Aue holt Unentschieden gegen Hamm-Westfalen

Handball Endphase des Spiels glich wieder einmal einem Krimi

Lößnitz. 

Lößnitz. Nicht schon wieder ein Tor Minus: das haben sich viele in der Endphase des Zweitligaspieles EHV Aue gegen den ASV Hamm-Westfalen gedacht. Es war erneut ein Handball-Krimi bis in die letzte Sekunde.

 

 

Meinhardt war bester Werfer

Der EHV Aue führte auswärts gegen die Tabellenvierten bis sieben Minuten vor Schluss, als es den Gastgebern gelang, zum 24:24 (56.) auszugleichen und mit einem Tor in Front zu gehen zum 25:24 (58.). Eine angespannte Situation, in der EHV-Kapitän Eric Meinhardt einen 7-Meter vergab, da er zuvor die Latte getroffen hatte. Meinhardt war es aber dann auch, der dem EHV Aue mit seinem Treffer zum 25:25 einen Punkt gerettet hat - und das 32 Sekunden vorm Abpfiff. Mit insgesamt sieben Treffern war er auch der beste Werfer beim EHV Aue.

 

 

EHV-Manager Rüdiger Jurke freut sich riesig über den Punkt: "Wäre hätte das zuvor gedacht?" Trainer Stephan Swat sagt: "Den Punkt nehmen wir natürlich gern mit." Die Aufgabe gegen Hamm-Westfalen sei die Mannschaft mit taktischer Disziplin und einer hohen Effektivität im Angriff angegangen. "Wir haben das Tempo mit einem guten Rückzugsverhalten sehr gut kontrolliert, indem wir selbst das Tempo etwas verschleppt haben. Es war die große Gefahr, dass wir unter die Räder kommen, wenn Hamm-Westfalen erst einmal richtig ins Laufen kommt", erklärt der Coach.

Die Abwehr habe gut gearbeitet und Keeper Eric Töpfer, der nach seiner Verletzung zwischen den Pfosten zurück ist, habe wichtige Bälle weggenommen. "Am Ende wäre es unverdient gewesen, wenn wir hätten nicht etwas mitnehmen können", so Swat. Hintenraus hatten die Auer etwas Pech mit zwei Abprallern, die direkt zum Gegner gegangen sind. Peter Slachta war mit einer Blessur kurz raus aus dem Spiel - er hat sich bei einer Abwehr-Aktion das Knie verdreht. Dennoch hat er das Spiel zu Ende gebracht, denn Bengt Bornhorn hat in der 44. Minute die dritte 2-Minuten-Strafe bekommen und damit die rote Karte gesehen und für das Team war es wichtig, dass Slachta drin bleibt. Eine Untersuchung jetzt am Montag steht aus.