EHV Aue kassiert bittere Niederlage

Gäste aus Hildesheim waren in allen Belangen überlegen

Lößnitz

Der Kampfgeist ist da, aber das der allein nicht ausreicht, um ein Spiel zu gewinnen, das haben die Drittliga-Handballer des EHV Aue am Abend vor 1.220 Zuschauern in der heimischen Erzgebirgshalle zu spüren bekommen. Gegen den HC Eintracht Hildesheim kassierten die Auer eine bittere 26:34 (12:17)-Niederlage.

Hildesheim bessere Mannschaft

Trainer Uwe Jungandreas weiß: „Bei diesem Spiel war Hildesheim klar die bessere Mannschaft und in allen Belangen überlegen. Bei uns hat man gesehen, dass es an allen Ecken und Enden fehlt.“

Abwehrverhalten enttäuscht

Die Auer hatten, so Jungandreas, in allen Spielsequenzen viel vorbereitet, doch man habe es nicht umgesetzt: „Das geht bei den Torhütern los, wo es klare Wurfbilder gibt, aber wo die gehaltenen Bälle nicht kommen. Das geht weiter im Abwehrbereich, wo wir klare Vorgaben hatten, was die Höhe der Abwehr angeht, das Verhalten gegen Gegensperren und das Verhalten gegen Rechtshänder und Rückraum rechts.“

Chancen erspielt

Im Angriff habe man sich Chancen erspielt, so der Coach: „Vielleicht nicht so viele, dass sie zum Sieg reicht, aber zumindest, um für ein spannendes Spiel zu sorgen.“ Das, was die Mannschaft insgesamt auf die Platte gebracht hat, reiche nicht aus, um Akzente zu setzen gegen eine Spitzenmannschaft und erst recht nicht, um vielleicht vorne mitzuspielen: „Da müssen wir einfach zulegen. Die Jungs müssen lernen, spezielle taktische Dinge umzusetzen, sonst könne man nicht erfolgreich Handball spielen.“

Erstes Drittliga-Tor

Positiv in dem Spiel, so Manager Rüdiger Jurke: „Einer unserer jungen Spielen, in dem Fall Anton Briest, hat sein erstes Drittliga-Tor geworfen.“

Besten Torschützen

Die besten Torschützen waren Mihkel Löpp mit 7 Toren und Francisco Pereira mit 6 Treffern, 5 davon vom 7-Meter-Punkt.

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