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EHV Aue kassiert bittere Niederlage gegen Lübeck-Schwartau

Handball Erzgebirger haben keinen Zugriff gefunden

Lößnitz. 

Lößnitz. Der EHV Aue hat beim Spiel heute gegen den VfL Lübeck-Schwartau auswärts eine bittere 34:25 (18:10) - Niederlage eingesteckt. Die Zweitliga-Handballer haben einfach kein Mittel gefunden gegen die starken Nordlichter. "Wir hätten wahrscheinlich heute noch stundenlang spielen und trotzdem nichts reißen können", sagt EHV-Manager Rüdiger Jurke.

In der Hansehalle Lübeck hatten eindeutig die Hausherren das Zepter in der Hand.

Der VfL Lübeck-Schwartau hat guten und schnellen Handball gespielt. Der EHV Aue ist bereits gestern auf Reisen gegangen. Die Mannschaft hat in Warnemünde übernachtet und heute in der Früh ging es weiter nach Lübeck. Bei der Anreise ist Rüdiger Jurke noch optimistisch gewesen: "Wir sind zwar klarer Außenseiter, aber optimal vorbereitet." Doch dann musste er feststellen: "Anscheinend ist 13 Uhr doch nicht unsere Anwurfzeit. Wir sind in der ersten Halbzeit überhaupt nicht ins Spiel gekommen. Die 18 Gegentore in 30 Minuten sind viel zu viel. Das lag aber nicht nur an den Torhütern. In der Abwehr müssen wir da einfach mehr zupacken." Was aus der Aufbaureihe kam sei einfach zu wenig gewesen und man hat sich zu viele technische Fehler erlaubt. Und so lagen die Auer zur Halbzeit mit acht Toren zurück. Gleich zum Auftakt waren es drei Gegentore bis zum 3:0 (5.). Der EHV ist zwischendurch einmal bis auf zwei Tore rangekommen beim 6:4 (12.), doch man hat im Weiteren kein Land gesehen. Drei bis sechs Tore, etwa beim 12:6 (19.) lag man ständig hinten. Bis auf sieben Tore zogen die Gastgeber weg beim 14:7 (22.) und setzten gleich noch einen drauf mit dem 15:7 (22.). Diesem Rückstand sind die Auer hinterhergelaufen.

Nach der Pause ging es ähnlich weiter.

Zwar konnte man zwischendurch immer mal wieder verkürzen etwa beim 20:14 (36.), aber wirklich gefährlich werden konnte man den Hausherren nicht. Und so hat der VfL Lübeck-Schwartau den Sieg sicher über die Ziellinie gebracht. Der Rückstand war einfach nicht mehr aufzuholen. Vier Minuten vor Schluss waren es gar neun Tore Rückstand beim 31:22. Zwar hat man in der Endphase noch drei Tore geworfen, doch das war lediglich Ergebniskosmetik. Nach dem Schluss-Signal stand das für den EHV Aue bittere Ergebnis fest: 34:25. Damit bleiben die zwei Punkte in Lübeck und die Auer Handballer fahren mit leeren Händen zurück. "In der zweiten Halbzeit haben wir gekämpft und waren zwischenzeitlich auch mal dran, wo wir hätten das Spiel kippen können, aber insgesamt war die Leistung einfach zu schwach, egal welche Position. Wir hatten von Anfang an keine Chance", so das Resümee von Rüdiger Jurke.



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