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Chemnitz

EHV Aue lässt gegen Rimpar zwei Punkte liegen

Handball Bittere Heimniederlage mit 30:34

Lößnitz. 

Lößnitz. Die Enttäuschung ist den Handball-Zweitligisten des EHV Aue ins Gesicht geschrieben. Vor 768 Zuschauern in der Erzgebirgshalle in Lößnitz stand gestern Abend am Ende eine bittere 30:34 (13:15)- Niederlage für die Auer. Rimpar ist sich bewusst gewesen, dass in Aue die Trauben ganz schön hoch hängen, doch die Unterfranken haben das mit einer konstant guten Leistung gemeistert und die Punkte mitgenommen.

Hin und Her um die Führung

Aus Sicht der Gastgeber ist klar, wie Manager Rüdiger Jurke sagt: "Mit 34 Gegentoren kann man kein Spiel gewinnen." Kirsten Weber vom EHV-Trainer-Team ist enttäuscht: "Unsere wieder neu zusammengestellte 6:0-Abwehr greift nicht so, auch nicht über Emotionalität. Es ist uns speziell in der 1. Halbzeit nicht gelungen. Auch waren wir einfach nicht in der Lage, das Spiel vom Rimpar zu unterbrechen." In der ersten Hälfte hat es ein ständiges Hin und Her gegeben und die Führung wechselte immer mit ein, maximal zwei Toren Abstand. Das ging zunächst auch nach der Pause so weiter. Für die Auer kam die rote Karte, die Bengt Bornhorn in Minute 33 kassiert hat, erschwerend hinzu, denn der Kreisspieler fehlte im Team.

Gäste setzten Akzente

Bornhorn selbst sagt: "Beim Wurf habe ich den Kopf des gegnerischen Torhüters getroffen und das ist eine rote Karte." Die Mannschaft sei emotional und kämpferisch nicht ins Spiel gekommen, so Bornhorn aus seiner Sicht: "Uns haben im Rückraum etwas die Alternativen gefehlt und wir hatten über 60 Minuten auch fast keine Torhüter-Leistung. Die 34 Gegentore sind zuhause viel zu viel. Den Gästen ist es gelungen, Akzente zu setzen." So lag Rimpar mit 14:17 (34.); 15: 18 (37.) und 17:20 (39.) mit jeweils drei Toren in Front. "Erik Töpfer kam im Tor in der zweiten Hälfte als Stabilisator. Wir haben es auch geschafft, bis auf ein Tor ranzukommen", so Kirsten Weber.

Ergebnis-Kosmetik vorm Schlusspfiff

Beim Stand von 20:21 (42.) waren die Hausherren auf Schlagdistanz, aber die Wölfe haben sich durchgebissen, haben die Führung nicht mehr aus der Hand gegeben und diese immer weiter ausgebaut mit dem 2:24 (45.) und 25:30 (55.) Doch das sollte nicht das Ende der Fahnenstange sein. Rimpar ist es gelungen, einen ordentlichen Schlusssprint hinzulegen. So stand es zwei Minuten vor Schluss 34:28 für die Gäste. Die beiden Tore, die dem EHV Aue durch Goncalo Ribeiro zum 29:34 (59.) und Arnar Birkir Halfdansson zum 30:34 (60.) gelungen sind, waren nur noch Ergebnis-Kosmetik. "In den letzten 10 Minuten haben wir mit allen taktischen Maßnahmen versucht, Ballgewinne zu provozieren. Am Kreis gab es immer wieder Durchbrüche"