EHV Aue mit fünf Neuzugängen

Handball Bekannte Gesichter sind unter den Neuen - Schwere Saison steht bevor

Lößnitz. 

Lößnitz. Der EHV Aue hat sich mit Neuzugängen verstärkt. "Es ist wünschenswert, dass sich alle möglichst schnell an die raue Zweitligaluft gewöhnen, denn dort weht nicht nur ein anderer Wind, sondern ein anderer Sturm", so Trainer Stephan Swat. Zu Torhüter Vilius Rasimas, der zuletzt in Frankreich gespielt hat und aus Litauen stammt, sagt er: "Allein durch seine Körperlichkeit und Ausstrahlung und auch durch seine Erfahrung versprechen wir uns weiter Stabilität. Er ist ein komplett anderer Torhüter-Typ, wie Radek Musil oder Erik Töpfer."

Auf mehreren Positionen verstärkt

Für den Rückraum links kommt Austus Tuminskis aus Lettland zum Einsatz, der ebenso, wie Rasimas, Nationalspieler ist. "Von ihm erhoffen wir uns Wurfgefahr aus dem Rückraum", so Swat, der in ihm eine Verstärkung sieht, nach den Abgängen von Marc Pechstein und Janar Mägi. Nico Schneider ist ein junger Mann, der sich über die Leistung im Juniorteam in den Kaderkreis gespielt hat. Er bekomme seine Chance, so der Coach: "Wir wollen ihn keinesfalls unter Druck setzen. Er soll in die 2. Bundesliga reinschnuppern." Allerdings muss Schneider aufgrund einer Fußverletzung vorerst pausieren.

Im rechten Rückraum steht ein Altbekannter mit Ladislav Brykner, der schon einmal für den EHV Aue gespielt hat und jetzt zurückkehrt. "Er ist körperlich fit und bringt eine Menge an Erfahrung mit, die er zuletzt in Bad Blankenburg gesammelt hat", da ist sich Swat sicher. Ladislav Brykner sei ein Kämpfertyp und ein Spieler, der der ganzen Mannschaft gut tun wird. Kevin Lux verstärkt den EHV Aue am Kreis. Zuletzt hat er in Rostock im Mittelblock gedeckt, erzählt Swat: "Wir erhoffen uns trotz seiner jungen Jahre, dass er eine tragende Rolle in der Abwehr übernehmen und im Zentrum sowie auf der Halbposition Akzente setzen kann."

EHV-Manager Rüdiger Jurke sagt: "Es war schon immer schwer, in der 2. Bundesliga, aber jetzt haben wir die wahrscheinlich schwierigste Saison vor uns, die wir je hatten. Schon allein aus dem Grund, weil am Ende fünf Mannschaften absteigen werden. Wir haben immer gekämpft. Jetzt kann das Ziel nur lauten: Klassenerhalt. Wir müssen alles geben, jedes Spiel ist ein Endspiel."