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EHV Aue mit Unentschieden gegen Eisenach

Handball Derby ist seinem Namen gerecht geworden

Lößnitz. 

Lößnitz. Spannend, stellenweise hektisch und von Nickligkeiten geprägt - so war es das Derby gestern Abend zwischen dem EHV Aue und dem ThSV Eisenach und schlussendlich gab es bei diesem Zweitliga-Duell in der Werner Aßmann Halle in Eisenach eine Punkteteilung nach dem 24:24 (14:13) Unentschieden.

Startschwierigkeiten zu Beginn der Partie

EHV-Interimstrainer Runar Sigtryggsson zeigt sich enttäuscht, denn er hätte etwas mehr erwartet. Sein Ziel war es, zwei Punkte mitzunehmen. Das hat leider nicht funktioniert und dennoch konnten die Männer des EHV Aue mit erhobenen Hauptes vom Parkett gehen. "Es war eine klasse Leistung, die man so erst einmal auf die Beine stellen muss. Es war ein tolles Derby, was seinen Namen verdient hat. Am Ende ist es, ein verdientes Unentschieden", sagt EHV-Manager Rüdiger Jurke.

Nach seiner Verletzungspause wegen Handbruch erstmalig wieder auf der Platte stand auf Auer Seite Goncalo Ribeiro, der ein starkes Comeback gefeiert hat. Der Rückraumspieler hat fünf Tore verwandeln können. "Auch wenn Ribeiro ein, zwei Fehler gemacht hat, war es doch entscheidend, dass er wieder dabei war. Das hat man vor allem im Angriff gemerkt", so Jurke. Bester Werfer des EHV Aue ist Adrian Kammlodt mit 7 Toren. Zu Beginn der Partie hatten die Auer einige Startschwierigkeiten und lagen schnell mit 3:0 (6.) hinten. Den drei Toren ist man hinterher gelaufen bis zum 5:2 (9.) und hat sich noch ein Tor obendrauf packen lassen zum 6:2 (11.).

Doch dann hat man sich wieder ran gekämpft bis zum 7:7 (16.) und später zum 10:10 (24.) - danach lagen die Auer immer mit ein bis zwei Toren hinten und es ging beim 14:13 in die Kabine. In der zweiten Halbzeit ist man auf Schlagdistanz geblieben. Nach einem Foul hat Kevin Lux die rote Karte gesehen (40.) und musste die Spielfläche verlassen.

Damit fehlte den Auern ein Mann in der Abwehr. Dennoch ist man dran geblieben. In der 48. ist es durch Maximilian Lux sogar gelungen mit 18:19 kurzzeitig in Führung zu gehen. Doch die Antwort der Eisenacher kam prompt zum 19:19 (48.) und dann zum 20:19 (50.) und 21:19 (51.). Knapp drei Minuten vor Schluss stand es wieder einmal unentschieden, diesmal 24:24 und das sollte auch der Endstand sein. Keiner der beiden Mannschaften ist es gelungen, noch einen Ball im Tor des Gegners zu platzieren.



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