EHV Aue schlägt SC Magdeburg II mit 36:32: Starker Heimsieg vor 1.460 Fans

Mit einer überzeugenden ersten Halbzeit sicherten sich die Handballer des EHV Aue vor heimischer Kulisse zwei wichtige Punkte.

Lößnitz

Zwei Punkte haben die Handballer des EHV Aue gegen die Zweite von SC Magdeburg einfahren. In der Erzgebirgshalle in Lößnitz stand am Ende vor 1.460 Zuschauern ein 36:32 (21:14)-Sieg für das Team um Trainer Uwe Jungandreas: „Wir sind natürlich hochzufrieden, dass wir das Spiel gewonnen haben. In den ersten 20 Minuten haben wir überragend gespielt. Wir hatten zwar auch dort in der Abwehr Lücken, aber wir haben das, was der Gegner nicht gut gemacht hat, gnadenlos bestraft. Armis Priskus im Tor hat überragend gehalten. Wir hatten Ballgewinne.“

Zehn-Tore-Führung nach 24 Minuten

Die Auer lagen nach 24 Minuten beim 18:8 mit 10 Toren in Front. Ein bisschen Sand ins Getriebe kam, so Jungandreas durch die zweiten 2-Minuten-Strafe (26.) von Kevin Roch. Magdeburg ist ins Kämpfen gekommen. Beim 21:14 ging es in die Pause.

Schwierige zweite Halbzeit

Die zweite Halbzeit war nicht einfach für die Auer. „Es sind ein paar Leichtsinnsfehler passiert und viele Dinge sind gegen uns gelaufen.“ Die Auer haben den Kopf oben behalten auch als die Magdeburger bis auf 2 Tore ran gerückt sind beim 22:20 (37.). Die Auer konnten gegenhalten.

Trainer lobt Moral und Ergebnis

„Das muss ich meiner Mannschaft auch anrechnen“, so Jungandreas: „Wir hatten vorm Spiel gesagt, auch ein Tor ist ein Sieg und heute waren es vier und deswegen können wir zufrieden sein, zu mindestens mit dem Ergebnis. Alles andere ist Auswertungssache.“

Einschätzung des Managements

Wie EHV-Manager Rüdiger anfügt, habe man zwei unterschiedliche Halbzeiten gesehen. Die ersten 25 Minuten lief es optimal für uns. In der zweiten Halbzeit hat man schon gesehen, warum wir auswärts in Magdeburg nur unentschieden gespielt haben. Magdeburg ist eine junge Truppe mit viel Talent und Schnelligkeit. Wir hatten Respekt vor diesem Spiel. Am Ende haben wir gewonnen und das freut uns.“

Pereira überragt mit 15 Treffern

Bester Spiel auf Auer Seite war Francisco Pereira – er allein hat 15 Tore verwandelt – neun davon vom 7-Meter-Punkt.

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