EHV Aue siegt gegen Füchse Berlin II

Handball Gäste haben Qualität bewiesen

Lößnitz. 

Lößnitz. Das Testspiel gegen den Nachwuchs der Füchse Berlin haben die Handball-Zweitligisten des EHV Aue jetzt vor heimischer Kulisse mit 30:29 (15:10) knapp gewonnen. Dass die Jungfüchse kein einfacher Gegner sind, dessen war man sich bewusst. Und genau das hat sich auch bestätigt. "Man hat schon gesehen, dass die Drittligisten Qualität haben", resümiert EHV-Manager Rüdiger Jurke. Zum eigenen Kader sagt Jurke: "Wir haben eine gute Breite und ich denke, wir können optimistisch in die Zukunft schauen." Einige Schwachstellen gibt es noch. Trainer Stephan Swat hat in dem Spiel viel ausgetestet und hat jeden spielen lassen. "Wir haben letzte Woche an der Abwehr gearbeitet und am Tempospiel", so der Coach: "Das hat mir in der ersten Halbzeit gegen die Füchse II gut gefallen.

In der zweite Halbzeit hatten wir dann eine Phase, wo wir zu ungestüm waren, uns drei 2-Minuten-Strafen eingefangen haben und Berlin wieder rankommen lassen." Zufrieden ist Swat mit der 5:1-Abwehr, die gut funktioniert habe. Wie seine Mannschaft aus der Pause rauskam, sei grundsolide gewesen. Was dem Coach gar nicht gefallen hat: "Beim 20:13 haben wir das Handball-Spielen eingestellt von der Emotionalität und der Spielweise und dann entstehen Stress-Phasen." Was man aus dem Spiel mitnehmen müsse, so Swat: "Wir dürfen die zurückliegenden Gegner im Spiel gar nicht erst wieder aufbauen." Nach 43 Minuten hat der EHV noch mit sechs Toren geführt und zum Schluss ist das Spiel es auf Messers Schneide gelaufen. Diesen Freitag steht in der Erzgebirgshalle in Lößnitz 18 Uhr noch ein Testspiel gegen Bayreuth an.