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EHV Aue spielt Unentschieden gegen den TV Hüttenberg

Handball Es ist eine absolute Kraftfrage gewesen

Lößnitz. 

Lößnitz. Emotionen pur: die Mannschaft des EHV Aue ist Samstagabend auswärts in der Rittal Arena Wetzlar vor dem Spiel gegen den TV Hüttenberg in alten Trikots mit der #6 und der #95 aufgelaufen, den Trikots von Trainer Stephan Swat. In der Begegnung hat man alles gegeben, um für den Coach, der im Zusammenhang mit der COVID-19-Erkrankung noch immer im Krankenhaus behandelt wird, das Beste rauszuholen. Ein handballerischer Leckerbissen ist es nicht gewesen, dafür vielmehr ein sehr kampfbetontes Spiel, was der EHV Aue nach drei Wochen Spielpause gegen den TV Hüttenberg bestritten hat.

Der Endstand ein 26:26 (11:13) - Unentschieden und damit eine Punkteteilung. Die besten Torschützen des EHV Aue: Bengt Bornhorn (7/5) und Maximilian Lux (7). "Wir sind etwas zögerlich gestartet, gerade was die Tempogestaltung angeht. Es wurde dann zunehmend schneller und demzufolge gab es auch die kleine Halbzeitführung", sagt Co-Trainer Kirsten Weber. In die Karten gespielt hat dem EHV Aue dabei die gute Torhüter-Leistung von Anadin Suljaković und hin und wieder die Deckungsumstellung von 6:0 auf 5:1. In der ersten Hälfte hat es zwischen den beiden Team nie mehr als drei Tore Differenz gegeben, man ist beiderseitig auf Schlagdistanz geblieben. Nach der Pause lag der EHV Aue zunächst weiter mit ein bis zwei Toren in Front. Dann kam der Ausgleich zum 15:15 (38.). Bis zum 17:17 (42.) gab es ein ständiges Hin und Her, doch dann ist Hüttenberg mit drei aufeinander folgenden Treffern davongezogen zum 20:17 (44.).

In der Phase habe man ein stückweit den Faden verloren, wie Kirsten Weber erklärt: "Mit viel Engagement und erneuten Deckungswechseln und auch der Umstellung im Angriff auf ein 4:2-System haben wir uns dann wieder herangekämpft." Ausgleichen konnte man mit dem 21:21 (49.). Was dann folgte ist eine spannende und sehr enge Schlussphase gewesen, wo wechselseitig die Tore gefallen sind. Kurz vor Ultimo, 13 Sekunden vor Schluss, gab es beim Stand von 26:26 für den EHV Aue einen Freiwurf, den Adrian Kammlodt leider nicht verwandeln konnte. "Am Ende ist es denke ich gerecht und es können alle zufrieden sein unter den gegeben Umständen", sagt Kirsten Weber, der noch einmal auf die Spiel-Vorbereitung schaut, die aus seiner Sicht eher suboptimal gelaufen ist:

"Von der Mannschaft sind einige Spieler noch in Quarantäne und es gab auch einige, die erst am Dienstag zurückgekehrt sind. Wir haben langsam angefangen mit dem Training und uns im Laufe der Woche gesteigert, was die Fitness betrifft. Man hat es jetzt beim Spiel hintenraus gesehen, dass es eine absolute Kraftfrage war. Den einen Punkt haben wir uns hart erkämpft, nicht zwingend erspielt."



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