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EHV Aue verliert mit nur drei Toren gegen Gummersbach

Handball Am Ende hat es nicht gereicht für eine Überraschung

Lößnitz. 

Lößnitz. Für den EHV Aue gab es auswärts gegen den VfL Gummersbach trotz eines guten Spieles am Ende nichts zu holen. Die Männer um Interimstrainer Runar Sigtryggsson mussten sich in der Schwalbe Arena in Gummersbach mit 28:25 (12:12) geschlagen geben. "Wir sind etwas schwer ins Spiel reingekommen", sagt EHV-Manager Rüdiger Jurke. Nach knapp vier Minuten Spielzeit lag der EHV Aue mit 3:0 hinten. Man habe zwei Riesenchancen vergeben, wie Jurke sagt. Dach hat man sich ran gearbeitet bis auf 7:6 (14.) und man schaffte sogar den Ausgleich zum 8:8 (16.). bis zur Pause gestaltete sich das Spiel ausgeglichen und so ging es nicht überraschend beim 12:12-Unentschieden in die Kabine. "In der ersten Halbzeit haben wir eine wirklich tolle Partie gespielt. Sveinbjörn Pétursson hat einen guten Job gemacht und am merkt auch, dass Kevin Lux in der Abwehr zurück ist. Was etwas gefehlt hat, war der Druck von der halbrechten Position", so Jurke, der sich insgesamt mit der ersten Halbzeit zufrieden zeigt. Immerhin habe man gegen eine Spitzenmannschaft gespielt. Die zweite Hälfe hat sich ausgeglichen gestaltet. Bis zum 20:20 (47.) lagen die Aue nie mehr als ein bis zwei Toren hinten. Doch dann haben die Hausherren gleich drei Tore in Folg verwandelt und zogen bis auf 23:20 (51.) davon. Dem EHV Aue ist es gelungen, bis auf 24:23 (55.) ranzukommen. Doch dann waren es wieder die Gummersbacher, die einen Drei-Tore-Lauf hatten und ihren Vorsprung bis auf 27:23 (58.) ausbauen konnten. Die Auer konnten noch zwei Treffer landen zum 27:24 (59.) und 28:25 (60.), was auch der Endstand war. "Es ist schade, am Ende hat es nicht ganz gereicht. Es war aber trotzdem ein ordentliches Spiel. Man kann den Jungs keine Vorwürfe machen. Wir haben beim Tabellenführer gespielt und hatten ihn fast am Rande einer Niederlage. Dort mit nur drei Toren zu verlieren, ist eine ordentliche Leistung. Wenn man gegen Gummersbach gewinnen will, muss eben alles klappen", sagt Rüdiger Jurke. Bester Torschütze beim EHV Aue war Adrian Kammlodt mit insgesamt elf Toren. Beng Bornhorn ist am Kreis zum Zuge gekommen und hat sieben Bälle verwandelt, drei davon vom 7-Meter-Punkt.