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EHV Aue zeigt sich hellwach gegen die Eulen Ludwigshafen

Handball Auer Handballer feiern Heimsieg gegen Erstligaabsteiger

Lößnitz. 

Lößnitz. Das, was die 738 Zuschauer gestern in der Erzgebirgshalle in Lößnitz erlebt haben, ist ein wahrer Handball-Krimi gewesen. Die Zweitliga-Begegnung zwischen dem EHV Aue und den Eulen Ludwigshafen ist ausgeglichen und bis zum Schluss spannend gewesen. Jubeln konnte zum Schluss der EHV Aue, der sich knapp mit 30:29 (16:16) gegen die Erstligaabsteiger durchgesetzt hat. Zur Philosophie sagt Kirsten Weber vom Trainer-Team: "Wir sind, wie in den letzten Spielen auch, mit einer 5:1-Abwehr gestartet. Ludwigshafen hatte die ersten 20 Minuten einen überragenden Rückraum, was die Wurfqualität betrifft." Die Auer haben dann auf die 6:0-Abwehr umgestellt. Mit der Angriffsleistung zeigt sich Weber zufrieden: man sei sehr flexibel gewesen.

Rasanter Spielwechsel

Bis zur 17. Minute ist das Spiel hin und her gependelt. Keine der beiden Mannschaften hat es geschafft, sich abzusetzen. Der größte Abstand waren zwei Tore beim 6:8 (15.) - diesen Rückstand haben die Auer ausgeglichen mit dem 8:8 (17.). Danach hatten die Gäste einen 3:0-Lauf und zogen auf 8:11 (20.) davon. Der EHV hat nicht locker gelassen und den Ausgleich zum 15:15 (28.) geschafft. Dann gab es aus dem Spielgeschehen heraus ein Foul und der Auer Petr Slachta hat die rote Karte gesehen. "Diese war völlig berechtigt", sagt Kirsten Weber: "Personell ist das schon ein Verlust gewesen, doch wie wir das aufgefangen haben im Innenblock, das war überragend." Mit Emotionalität und Geist haben man agiert. Beim 16:16 ging es in die Kabine.

Zweite Halbzeit

In der zweiten Halbzeit haben die Gäste etwas undiszipliniert agiert und sich viele einfache technische Fehler geleistet. Die Auer konnten diese Phase für sich nutzen. Wie Kirsten Weber sagt, sei es gelungen, das Kreisläuferspiel der Gäste zu unterbinden. Nach dem 17:18 (37.) haben die Auer vier Tore in Folge geworfen und lagen mit 21:18 (41.) in Front. Die Eulen haben sich zurückgekämpften und den Ausgleich geschafft mit dem 23:23 (49.). Dann folgte ein 3:0-Lauf des EHV Aue auf 26:23 (52.), der sich die Partie nicht mehr aus der Hand nehmen lassen hat und auf 28:24 (55.) erhöhte. Spannend wurde es noch einmal als Ludwigshafen 16 Sekunden vor Schluss den Anschlusstreffer zum 30:29 erzielte. Doch der EHV Aue hat das eine Tor über die Ziellinie gerettet und sich zwei Punkte im zweiten Heimspiel der Saison gesichert. Bester Torschütze auf Auer Seite ist Arnar Birkir Halfdansson mit acht Treffern. In Summe haben sich zehn Auer in die Torschützen-Liste eingetragen. Es sei ein Faustpfand, so Weber, dass man derzeit gute Wechselmöglichkeiten habe und dass jeder, der auf der Platte steht, sofort einen Akzent setzen kann. Die Freude über den Sieg ist riesig. "Nach diesem Auftakt-Programm hätte es wohl kaum einer für möglich gehalten, dass wir jetzt mit 5:3 Punkten da stehen", sagt EHV Manager Rüdiger Jurke.