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EHV: Das Nikolaus-Geschenk ist ausgeblieben

Handball Aue verliert denkbar knapp gegen die Rimpar Wölfe

Lößnitz. 

Lößnitz. Ein Nikolaus-Geschenk hatte man sich gewünscht, doch dem EHV Aue ist es letztlich nicht gelungen, gestern Abend auswärts gegen die DJK Rimpar Wölfe etwas Zählbares mitzunehmen. "Es war mehr drin", sagt EHV-Manager Rüdiger Jurke: "Wir hätten gern die Siegesserie fortgesetzt, doch da hätten alle an die Leistungsgrenze gehen müssen, was leider nicht der Fall war. Es ist schade, wir haben die Punkte liegen lassen, denn so stark war Rimpar nicht." Am Ende stand es vor 1.512 Zuschauern in der S. Oliver Arena in Würzburg, 20:22 (9:8) aus Sicht des EHV Aue.

Gute Torhüterleistung auf beiden Seiten

Gleich zu Beginn des Spieles haben sich die Auer mit 3:0 (6.) abgesetzt. Bis zum Ausgleich beim 8:8 (27.) lag der EHV Aue in Front. In die Pause ging es für die Mannschaft von Trainer Stephan Swat mit einem Tor Vorsprung beim 9:8. "In der Abwehr war es ein sehr gutes Spiel in dieser ersten Halbzeit mit einem gut aufgelegten Erik Töpfer im Tor, der wichtige Tore gehalten hat. Doch der Torwart der Wölfe stand in nichts nach und hat ebenso einige Freie weggenommen", resümiert Jurke.

Technische Fehler im Angriff

Man habe mit der Leistung dort angeknüpft, wo man gegen Tusem Essen aufgehört hat. Das Spiel gegen die Tabellenführer hatten die Auer zuletzt zuhause mit 34:28 (17:11) gewonnen. Einziges Problem gegen die Wölfe sei jetzt der Angriff gewesen: "Mit sieben technischen Fehlern, kann man eigentlich kein Spiel gewinnen." Dennoch war man in der ersten Halbzeit klar die bessere Mannschaft, so Jurke.

Knapp bis zur letzten Minute

Nach dem Wiederanwurf legten die Hausherren zu und sind in der 32. Minute erstmals in Führung gegangen mit 10:9. Danach hat es ein ständiges Hin und Her gegeben mit ein bis zwei Toren Abstand zwischen den beiden Teams. Das hat sich bis zum Schluss so durchgezogen. Kurz vor Ultimo stand es 21:20 (59.) für die Rimpar Wölfe. Danach gab es die Auszeit der Wölfe.

Ball fliegt vom Block direkt ins leere Tor

In der Phase hat EHV-Keeper Vilius Rasimas, 14 Sekunden vor Schluss, den Wurf von Steffen Kaufmann gehalten. Danach gab es die Auszeit der Auer. An der Stelle waren lediglich noch elf Sekunden zu spielen. Stephan Swat hat den Torhüter durch einen zusätzlichen Feldspieler ersetzt. Bis vier Sekunden vor Schluss haben die Auer noch den Ball in Händen. "Adrian Kammlodt wirft in den Block und von da aus geht der Ball ins leere Tor", erzählt Jurke. Und so verliert der EHV Aue denkbar knapp das Auswärtsspiel gegen die Oberfranken und kehrt ohne Punkte ins Erzgebirge zurück. "Das Spiel hat eigentlich keinen Sieger verdient. Es war ein Spiel auf relativ niedrigem Niveau im Angriff dafür in der Abwehr ein kämpferisches Spiel", sagt Rüdiger Jurke.

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