EHV: Eine schwierige Saison geht zu Ende

Bilanz Handball-Zweitligisten aus Aue haben einen langen Weg erfolgreich bestritten

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Der EHV Aue hat allen Grund zur Freude. Foto: R. Wendland

Lößnitz. Die Handballer des EHV Aue haben einen langen Weg hinter sich, doch jetzt sind sie am Ziel. Zusammen mit Trainer Stephan Swat hat das Team Großes geleistet.

Man hat in der schwierigen Phase Anfang des Jahres nach vorn geschaut und nicht den Kopf in den Sand gesteckt. Man hat alles in eine Waagschale geworfen und gekämpft. Auch Rückschläge hat man verkraftet und hat sich immer wieder aufgestellt. Das Engagement, der Kampfgeist und der Wille guten Handball zu spielen, haben sich gelohnt. Der EHV Aue spielt auch in der kommenden Saison in der 2. Bundesliga Handball.

Harte Arbeit wird belohnt

Swat spricht von einer Erfolgsmannschaft, die sich aus der Misere rausgezogen hat. "Es war ein weiter und schwieriger Weg, aber wir sind ihn gegangen. Entscheidend ist, dass man auch den letzten Schritt durchs Ziel macht." Eine der Hauptaufgaben des Trainers war es neben dem Training, den Glauben der Mannschaft zu wecken, dass sie gute Handballer sind und es schaffen können. Jetzt sind alle erleichtert.

Diesen Samstag steht für den EHV Aue das letzte Spiel der Saison an. Angeworfen wird die Begegnung gegen den ASV Hamm-Westfalen 18 Uhr in der Erzgebirgshalle in Lößnitz. Die Auer Handballer genießen also Heimvorteil und werden alles daran setzen, sich mit einem Sieg in die Sommer-Pause zu verabschieden. Der Verein wünscht sich eine große Zuschauer-Kulisse.

Das Ziel ist noch schaffbar

Das Saison-Ziel, was sich der EHV Aue selbst gesteckt hat, ist ein Mittelfeldplatz und den könne man erreichen. Dafür werde man alles tun. Nach dem Spiel, so EHV-Manager Rüdiger Jurke, wird in der Erzgebirgshalle gefeiert und es werden einige Spieler verabschiedet. Und wie das beim EHV Aue üblich ist, wird es auch diesmal emotional werden. So viel ist jetzt schon sicher.

Am letzten Spieltag startet der EHV Aue zudem mit dem Dauerkarten-Verkauf für die neue Saison in der 2. Bundesliga. Mit Beendigung der Saison steht auch die Frage, wie Trainer Stephan Swat künftig weitermacht. Es sollen Gespräche mit dem Landrat und mit EHV-Manager Rüdiger Jurke geführt werden. Man wolle abwägen, wo die Reise hingehen kann, so Swat, der sich gut vorstellen kann, das Team auch künftig zu trainieren: "Es macht riesen Spaß mit der Mannschaft zu arbeiten, die sehr gut mitzieht."