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EHV gewinnt Heimspiel gegen Bayer Dormagen

Handball Auer Handballer seit sechs Spielen ungeschlagen

Lößnitz. 

Lößnitz. Es ist ein spannendes Spiel bis zum Schluss gewesen, die Begegnung gestern zwischen dem EHV Aue und dem TSV Bayer Dormagen. In der Erzgebirgshalle in Lößnitz hatten zum Schluss die Hausherren die Nase vorn, wenn auch knapp. Der EHV Aue gewinnt mit 29:28 (14:15) gegen den TSV Bayer Dormagen und ist damit seit sechs Spielen in Folge ungeschlagen. Dormagen ist eine junge Mannschaft, aber die Jungs können Handball spielen, sagt EHV-Interimstrainer Runar Sigtryggsson, der von einem Kampfspiel spricht. Und trotz des Punktegewinns ist der Coach kritisch: "Es hat auf unserer Seite technische Fehler gegeben, wo man hätte denken können, es spielt eine C-Jugend-Mannschaft." Keeper Sveinbjörn Petursson: "Wir haben zusammen gekämpft und es auch zusammen geschafft. Jeder hat alles gegeben." Trotz seiner zehn Paraden ist Petursson mit seiner eigenen Leistung nicht zufrieden: "Dormagen hat sich gut auf mich vorbereitet."

Ein spannender Spielverlauf von Anfang bis Ende

In der Anfangsphase des Spieles bis zum 3:3 (7.) lief es relativ ausgeglichen. Danach haben die Gäste Aufwind bekommen und konnten bis auf 4:7 (11.) und 6:11 (17.) wegziehen. Diesen Rückstand konnte die Auer mit drei Toren in Folge bis auf 9:11 (21.) verkürzen und dann gab es den Ausgleich zum 12:12 (25.). In die Pause haben die Auer ein Tor Rückstand mitgenommen beim 14:15. Beim 17:16 (34.) ist der EHV dann erstmals in der zweiten Halbzeit in Führung gegangen und konnte in Folge auf 19:17 (38.) und 21:18 (43.) erhöhen. Doch die Gäste sind drangeblieben und so war der Vorsprung schnell wieder dahin mit dem 21:21 (45.). Danach wechselte die Führung hin und her. Dem EHV Aue ist es nicht gelungen, sich weiter als bis auf zwei Tore abzusetzen. Und so stand es knapp drei Minuten vor Schluss 28:26. Dormagen legte zweimal nach und so stand 55 Sekunden vor Abpfiff ein 28:28. Schließlich konnte Petr Slachta neun Sekunden vor Schluss noch das 29:28 verwandeln und hat so dem EHV Aue den Sieg gerettet.

Das sagt die Außenperspektive:

Keeper Erik Töpfer, der verletzungsbedingt noch pausiert, hat das Spiel von außen verfolgt und sagt: "Es gab viele Höhen und Tiefen. Mit der Einwechslung von Sebastian Paraschiv im Angriff, haben wir Struktur gefunden. In der zweiten Halbzeit ging viel über Kampf und Wille." Zum Schluss habe man gut verwaltet. Mit jeweils sechs Treffern waren Maximilian Lux und Nico Schneider die besten Torschützen des EHV Aue.

 



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