EHV gewinnt mit 6-Tore-Vorsprung gegen HSG Ostsee

Spiel wurde auf der Zielgeraden nochmal spannend

Lößnitz

Dieses Spiel war nichts für schwache Nerven – zwar hat der EHV Aue vor heimischer Kulisse mit 800 Zuschauern, einen 31:25 (15:14)-Sieg gegen die HSG Ostsee N/G geholt, doch es hat sich auch gezeigt, dass es noch einige Baustellen gibt.

EHV mit raschem Start und deutlicher Führung

EHV-Trainer Uwe Jungandreas sagt: „Wir haben gut angefangen mit sehr viel Tempo und lagen gleich deutlich in Führung. Dann haben wir durch Leichtfertigkeiten, den Faden verloren. Das kann ins Verderben führen. Gegen die HSG haben wir das zum Glück überbrückt und das Spiel am Ende doch verdient gewonnen.“ Die Auer lagen in der ersten Halbzeit beim 10:4 (14.) mit sechs Toren in Führung.

Auer Handballteam dominiert trotz Rückschlägen in zweiter Hälfte

Doch man hat die Gäste wieder aufrücken lassen, sodass der Vorsprung bis zur Pause bis auf ein Tor abgeschmolzen ist. In der zweiten Hälfte habe man, so Jungandreas, das Spiel auch trotz vieler Zeitstrafen dominiert. Die Auer lagen die gesamte Zeit in Führung stellenweise mit vier bis fünf Toren.

Chancenverwertung bleibt große Baustelle

Der Coach macht aber auch keine Hehl daraus: „Die Chancenverwertung hätte besser sein müssen. Da muss ich etwas mehr Konsequenz, etwas mehr Leistungskultur und auch persönlichen Anspruch erwarten können von den Spielern.“ Man habe noch viel zu tun: „Das ist ein Prozess und das wird eine Weile dauern.“ Der Coach ist optimistisch, dass irgendwann der Punkt kommt, wo es Klick macht und alles etwas lockerer von der Hand geht.

Rote Karten und Zeitstrafen prägen EHV Aue-Spiel

Neben den zahlreichen Zeitstrafen gab es beim EHV Aue zwei rote Karten für Torben Lange und Lukas Simenas. „Am Ende haben wir gewonnen, das ist das Wichtigste, aber es ist noch viel Luft nach oben“, sagt EHV-Manager Rüdiger Jurke, der sich wünschen würde, dass alle an die 100-Prozent ihrer Leistung rankommen. Im Spiel gegen die HSG Ostsee war Justin Döbler bester Spieler des EHV Aue – allein er hat neun Tore für die Gastgeber verwandelt.

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