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EHV gewinnt Test gegen SC DHfK Leipzig

Handball Auer haben noch eine Woche bis zum Punktspielstart

Lößnitz. 

Lößnitz. Im Vorbereitungsspiel gegen die Erstligisten des SC DHfK Leipzig hat sich der EHV Aue als Zweitligist vor heimischer Kulisse in der Erzgebirgshalle in Lößnitz mit 32:31 (17:16) behauptet. Es ist ein Sieg, was sehr schön ist, aber man sollte ihn nicht überbewerten, sagt Kirsten Weber, Co-Trainer des EHV Aue: "Die Freude und Euphorie über den Sieg ist wichtig, aber man darf nicht vergessen, das Spiel hatte Testspielcharakter. Wir haben einige Sportler, die angeschlagen sind und Leipzig hat aktuell noch drei entscheidende Spieler bei der Europameisterschaft. So hat das Team mit einigen Akteuren aus der 3. Liga gespielt." Ab der Minute 15 als der Stamm von Leipzig auf der Platte war, habe man gesehen, dass deutlich mehr Spielfluss drin war und der Ball sehr schnell gelaufen ist, so Weber.

Die Mitte stärken

Nachdem mit Erik Töpfer und Vilius Rasimas, der mit einer Rückenverletzung von der Europameisterschaft zurück kam, gleich zwei Keeper des EHV Aue verletzungsbedingt pausieren, stand neben Routine Radek Musil jetzt zum zweiten Mal im Männerbereich mit Pascal Bochmann ein junger Sportler aus der A-Jugend-Bundesliga zwischen den Pfosten, den Kirsten Weber Respekt zollt. Er habe gut agiert. In der Phase der Vorbereitung spricht Kirsten Weber insgesamt nicht von Defiziten im Spiel, sondern eher von Lernprozessen. Die Aufgabe sei, die Mitte zu stärken mit Julius Schröder und Sebastian Paraschiv. Die Beiden bekommen Spielzeiten, um das zu realisieren. Im Spiel gegen den SC DHfK Leipzig haben die Auer bis zum Schluss gekämpft und es war Bengt Bornhorn, der quasi mit dem Schlusspfiff den Siegtreffer erzielt hat.

Dem EHV Aue bleibt jetzt noch eine Woche. Dann geht die Punktejagd in der 2. Bundesliga weiter. Das erste Rückrundenspiel hat man bereits im Dezember bestritten - zuhause hatte man sich da gegen Dormagen durchsetzen können. Zum Wiedereinstieg in den Liga-Betrieb geht es am 1. Februar zu den Spitzenreitern des HSC 2000 Coburg, was für den EHV Aue eine schwere Aufgabe wird.