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Chemnitz

EHV hat ersten Test gegen Eisenach bestritten

Handball Auer haben erst nach 20 Minuten ins Spiel gefunden

Lößnitz. 

Lößnitz. Die Handballer des EHV Aue haben bei ihrem ersten Vorbereitungsspiel gestern gegen die Liga-Konkurrenz vom ThSV Eisenach den Kürzeren gezogen. Vor heimischer Kulisse in der Erzgebirgshalle in Lößnitz hat man sich letztlich mit 29:34 (14:19) geschlagen geben müssen. Kirsten Weber vom Trainerteam sagt, man habe etwas unsicher ins Spiel gefunden. Nach dem 5:7 hatten die Eisenacher einen 4:0-Lauf und erhöhten auf 5:11. "Training ist nicht vergleichbar mit dieser Wettkampfhärte. Selbst in diese Geschwindigkeit eines Testspieles auf Zweitliga-Niveau sind wir ab der 20. Minute gekommen. Wir konnten dann vieles Pari-Pari gestalten, hatten ein besseres Rückzugsverhalten und konnten auf Augenhöhe agieren, was uns die ersten 20 Minuten nicht gut gelungen ist. Dort waren wir immer einen Schritt zu spät. Wir standen oft eins gegen eins ohne Hilfe von der Nachbarposition", so Weber, der dann auf eine 6:0-Abwehr umgestellt hat. Dann habe man etwas kompakter gestanden.

Ausgeglichener zweiten Durchgang

Die zweite Halbzeit lief von den Toren her 15:15. Die Auer hatten sehr gute Phasen über mehrere Angriffsaktionen. Doch es gab auch Minusbereiche, so Weber, wo drei, vier Fehler am Stück passieren. Und so hatte man kaum die Möglichkeit ranzukommen. Vorgenommen hatte man sich, dass alle drei Keeper ihre Spielanteile bekommen und ebenso die Spieler auf den Außenpositionen. Dass hat man umgesetzt und wolle das auch am Freitag ab 17 Uhr im Test gegen Prag so umsetzen. Kirsten Weber will, dass sich ein Positionskampf entwickelt: "Spielzeiten sollte man sich mit entsprechender Willenskraft erarbeiten." Was Neuzugang Aki Egilsnes angeht, habe man ihn in der ersten Halbzeit bewusst auf der Bank gelassen und erst in der zweiten Hälfte eingesetzt. Egilsnes mache einen sehr athletischen Eindruck, sagt Weber und habe eine hohe Ballgeschwindigkeit. Im Angriff habe man im Spiel solide agiert und in der Abwehr gibt es noch Stellschrauben an denen man drehen muss. Doch die Zeit wird für uns sprechen, da ist Kirsten Weber sicher. Für das erste Vorbereitungsspiel habe man sich ganz gut verkauft. Aus Spielersicht sagt Maximilian Lux: "Das Ergebnis ist dem geschuldet, dass wir dem Rückstand vom Anfang hinterher gelaufen sind. Bei der 5:1-Abwehr fehlt noch die Abstimmung, die 6:0-Abwehr funktioniert gut. Man hat denke ich schon gesehen, dass wir eingespielt sind, auch wenn wir noch nicht zwei Wochen Handball trainiert haben, wie Eisenach." Es habe jeder seine Chance genutzt, so Lux, der sich bewusst ist, dass man noch einen langen Weg vor sich hat.