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EHV holt Sieg gegen den HC Rhein Vikings

Handball Auer setzen sich im erwartet schweren Spiel am Ende durch

Lößnitz. 

Lößnitz. Dieses Handball-Zweitligaspiel hätte auch anders ausgehen können, doch es ist dem EHV Aue nach einer eher mäßigen ersten Halbzeit mit Fehlpässen, Latten- und Pfostentreffern gelungen, in Hälfte zwei zuzulegen und den Sieg gegen den HC Rhein Vikings vor heimischer Kulisse einzufahren.

Nach 60 Minuten stand gestern Abend das 29:26 (13:13) auf der Anzeigetafel in der Erzgebirgshalle in Lößnitz. Das Spiel haben 1440 Zuschauer verfolgt. EHV-Trainer Stephan Swat ist dankbar für die Unterstützung: "Diese Kulisse hat uns geholfen. Gegen die Rhein Vikings ist und war es das schwerste Spiel, denn es hat berechtigter Weise jeder einen Sieg von uns erwartet." Der Coach sagt aber auch ganz klar: "Für uns gibt es keine Pflichtsiege. Jeder Sieg ist wichtig und den müssen wir uns hart erarbeiten und darum kämpfen."

Einen Wermutstropfen gibt es

Die zwei Punkte jetzt seien ein weiterer Schritt auf dem Weg zum großen Ziel, was da lautet: Klassenerhalt. Zu Beginn des Spieles sind die Auer gut gestartet, lagen nach 8,5 Minuten bereits mit 5:1 in Front. "Wie die Mannschaft ins Spiel reingegangen ist, fokussiert und konzentriert, das war überragend", so Swat, der aber auch die liegengelassenen Chancen als fast schon fahrlässig beschreibt. Dann war es das erwartet schwere Spiel, denn die Gäste hatten nichts mehr zu verlieren. Bis zur Pause hatten sich Tabellenletzten des HC Rhein Vikings zum 13:13 ausgeglichen.

So ging es in die Pause. Danach gab es ein ständiges Hin und Her, was die Führung anging. Einen Wermutstropfen gibt es: Jan Faith wurde bei seinem Tor zum 16:15 (36.) von Mikkel Moltrup, dem Keeper der Rheinländer, mit beiden Füßen in die Rippen getroffen und musste aus der Halle getragen werden. Jetzt hofft man beim EHV Aue, dass Jan Faith schnell wieder auf die Beine kommt. Das Auer Team hat sich in Folge ein Tor nach dem anderen erarbeitet und ist wieder in Führung gegangen. Eine Viertelstunde vor Schluss hatte man sich drei Tore herausgespielt und in Minute 54 waren es bereits vier Tore. Am Ende war es ein Sieg mit drei Toren Abstand. Wichtig sei, dass man die zwei Punkte in Lößnitz behalten konnte, so der Coach.