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EHV holt zum Jahresabschluss einen Punkt

Handball Auer Handballer spielen Unentschieden gegen Hamm-Westfalen

Lößnitz. 

Lößnitz. Im letzten Spiel des Jahres hat der EHV Aue gestern in den ersten 15 Minuten der Partie gegen den ASV Hamm-Westfalen ein wahres Feuerwerk gezündet, doch im Verlauf des Spieles hat die Konzentration nachgelassen und schlussendlich stand ein 26:26 (14:10) zubuche und damit eine Punkteteilung. Vor heimsicher Kulisse in der Erzgebirgshalle in Lößnitz ist der EHV Aue in den ersten neun Minuten bis auf 7:0 davongezogen und hat den Vorsprung noch weiter ausbauen können bis auf neun Tore beim 10:1 (15.). "Es ist enttäuschend, dass wir diesen Vorsprung verspielt haben", sagt Interimstrainer Runar Sigtryggsson. Der EHV Aue hat die Gegner eingeladen und Hamm-Westfalen hat die Chancen, die sich geboten haben, genutzt. So ist der Vorsprung des EHV bis zur Pause auf vier Tore geschmolzen und das hat sich auch nach dem Wiederanwurf weiter fortgesetzt. Hamm-Westfalen ist bis auf zwei Tore herangerückt beim 16:14 (37.) und dann kam der erste Ausgleich mit dem 19:19 (48.). In der Schlussphase ist es dem EHV immer wieder gelungen, die Gegner ein bis zwei Tore auf Abstand zu halten etwa beim 23:12 (54.) und beim 25:23 (57.), doch Hamm-Westfalen hat sich nicht abschütteln lassen und so kam es zum erneuten Ausgleich beim 25:25 (59.).

Der EHV Aue hat durch Arnar-Birkir Halfdansson, der mit zehn Toren bester Werfer der Auer war, zum 26:25 verwandeln können neun Sekunden vor Schluss, doch es hat nicht sollen sein mit dem Sieg, denn zwei Sekunden vorm Abpfiff hat Hamm-Westfalen erneut ausgleichen können zum Endstand von 26:26. "Natürlich hätten wir nach der anfänglich Führung das Spiel gern gewonnen, doch es ist nicht zu ändern. Ein Punkt ist besser als keiner", sagt Manager Rüdiger Jurke, der sich gewünscht hätte, dass die Auswechselspieler eine Entlastung für die Stamm-Sieben gebracht hätten: "Die Jungs sind zum Schluss auf dem Zahnfleisch gekrochen." Bei den Spielern ist die Stimmung nach dieser Partie, die stark begonnen und hintenraus schwach beendet worden ist, entsprechend gedrückt. Keeper Sveinbjörn Pétursson, der in der Partie zehn Paraden gezeigt hat, sagt: "Es fehlt stellenweise die Konzentration. Es sind die kleinen Sachen und wir müssen unsere Chancen besser nutzen." Torwarttrainer Michael Hilbig fügt hinzu: "Wir sind gut eingekommen ins Spiel, haben eine super Reaktion gezeigt in den ersten 20 Minuten und danach sind wir wieder in alte Muster verfallen."