EHV: Liga-Fortsetzung ist weiter offen

Handball Bengt Bornhorn gehört zu den besten Torschützen des EHV

Lößnitz. 

Lößnitz. Die Handball-Bundesliga ist bekanntlich bis 23. April ausgesetzt. Der EHV Aue hat in der aktuellen Saison bis dato 24 Spiele bestritten und steht auf Platz 13 in der 2. Bundesliga. Bengt Bornhorn hat 119 Tore erzielt davon 53 Feldtore und 7-Meter-Tore sind es 66. Seine Wurfquote liegt 79,33 Prozent. Ebenfalls 119 Tore hat Adrian Kammlodt erzielt - bei ihm sind es 118 Feldtore und ein 7-Meter-Tor bei einer Wurfquote von 60,7 Prozent. Damit gehöre Beide zu den Top-10 in der Tore-Statistik der 2. Bundesliga, Bornhorn auf Rang sieben und Kammlodt auf Rang neun.

Bengt Bornhorn hat sich zu einer sicheren Bank entwickelt, was das Werfen der Siebenmeter angeht. Ob es eine Fortsetzung der aktuellen Saison geben wird, steht aktuell in den Sternen. Doch in Anbetracht der Lage und der Entwicklung der Ausbreitung des Corona-Virus geht EHV-Manager Rüdiger Jurke nicht davon aus.

Torjäger studiert in Chemnitz Lehramt

Und auch Spieler, wie Bengt Bornhorn, glauben nicht daran, diese Saison noch einmal zurück aufs Parkett zu können. Bornhorn kam vom VfL Potsdam und ist jetzt seit 2015 beim EHV Aue. Dort gehört er zu den Stammspielern. Sein Vertrag bei den Erzgebirglern läuft bis 2021. Geboren in Osterholz-Scharmbeck und aufgewachsen in Syke, lebt der 31-jährige heute in Chemnitz und studiert Lehramt in den Fächern Deutsch und Sport. Beim EHV Aue kämpft das Nordlicht zusammen mit der Mannschaft um den Verbleib in der 2. Bundesliga. Die Liga ist hart und im Grund kann dort jeder jeden schlagen. Kein Gegner ist zu unterschätzen und auf die leichte Schulter zu nehmen. Die Mannschaft um Trainer Stephan Swat versucht alles und beißt sich durch. Man versucht so viele Punkte wie möglich mitzunehmen und sich so gut es geht von der Abstiegszone fern zu halten. Man merkt immer von Spiel zu Spiel. Aktuell, da es keine Spiele und auch kein Training gibt, ist es an jedem selbst, sich fit zu halten. Wie Rüdiger Jurke sagt, sei es das Wichtigste, dass alle gesund bleiben und man mit der Mannschaft, wenn es irgendwann einmal weiter geht, wieder angreifen kann in der 2. Handball-Bundesliga.

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