EHV mit knapper Niederlage

Handball Partie gegen Hamm-Westfalen war ein Spiel auf Messers Schneide

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Kapitän Eric Meinhardt (re.) gehörte mit sechs Treffern zu den erfolgreichsten EHV-Werfern gegen Hamm-Westfalen. Foto: R. Wendland

Lößnitz. Die Handballer des EHV Aue standen kurz davor, sich zumindest einen Punkt gegen den ASV Hamm-Westfalen zu sichern. Doch quasi in letzter Sekunde haben die Gäste das entscheidende Tor zum Endstand von 28:29 (13:14) verwandelt. Diese Niederlage ist bitter für den EHV, denn kämpferisch hat sich die Sieben um Trainer Stephan Swat nichts vorzuwerfen.

Jurke: "Wir hatten Pech."

Es war ein Spiel auf Augenhöhe. EHV-Manager Rüdiger Jurke: "Die erste Halbzeit war ein überragendes Spiel von unserer Seite mit einer guten Abwehr. Wir haben dort weitergemacht, wo wir im Dezember aufgehört haben. Dass der Vierte auf den Sechzehnten getroffen ist, hat man nicht gesehen. Leider haben wir hinten raus etwas unglücklich verloren."

Jurke spricht davon, dass auch etwas Pech mit reingespielt hat. Er sagt ganz klar: Es waren zwei gleichwertige Mannschaften, die auf dem Parkett standen und wir hätten einen Punkt verdient." Die Mannschaft habe ein tolles Spiel abgeliefert und auch die Torhüter haben einen guten Job gemacht. Es war ein Spiel auf Messers Schneide und am Ende sollte es eben nicht sein, dass der EHV als Sieger vom Parkett geht.

Man gibt nicht auf

Dennoch stecke man den Kopf nicht in den Sand. "Es geht weiter", so Jurke: "Wir müssen sehen, dass wir jetzt in Saarlouis etwas mitnehmen können." Das Auswärtsspiel steht für diesen Samstag 19.30 Uhr an. Saarlouis steht ganz unten in der Tabelle und auch nur ein Ziel: Punkte sammeln. Das macht es wieder schwierig, denn die Mannschaft hat nichts zu verlieren.