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EHV: Nach Verletzung - Erik Töpfer tastet sich wieder ran

Handball Auer Spieler halten sich individuell fit - Keeper geht täglich laufen

Aue/Lößnitz. 

Aue/Lößnitz. Nach seiner Schulter-Verletzung tastet sich EHV-Keeper Erik Töpfer langsam wieder heran. Aktuell geht der 23-jährige, der direkt am Floßgraben in Aue wohnt, täglich dort laufen. Frühmorgens absolviert er seine sieben bis acht Kilometer. In der aktuell schwierigen Zeit steht er mit Freunden und der Familie über verschiedene Online-Kanäle in Verbindung. "Es ist relativ monoton und sehr eingleisig, da nur zuhause in den eigenen vier Wänden Fitness möglich ist und man allein laufen gehen kann. Das Mannschaftliche fehlt schon, aber da aktuell jeder seinen eigenen Weg gehen muss, halten wir uns mit Video-Konferenzen bei Laune, um uns wenigsten ein bisschen abzustimmen", erzählt Töpfer und sagt: "Das geht jetzt seit fast vier Wochen schon so, dass es heißt, sich selbst fit zu halten. Das wird von Tag zu Tag schwerer." Erik Töpfer absolviert täglich auch seine Reha-Maßnahmen: "Es gibt Fortschritte, aber eine gewisse Zeit wird es noch dauern. Spielbereit bin ich noch nicht. Wir schätzen bis Mitte, Ende Juni. Die große Schwierigkeit wird es sein, zu werfen. Da sind noch große Schmerzen da. Fitnessmäßig bin ich auf einem guten Level durch das Laufen." Sein Ziel ist es, in der neuen Saison wieder zwischen den Pfosten zu stehen. "Persönlich glaube ich nicht, dass es in der aktuellen Saison noch zu einem Spiel kommt", so Töpfer: "Es ist für alle schwer, weil es kein Ziel gibt, worauf man hinarbeitet und wofür man etwas investiert."

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