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EHV: Pause im Liga-Betrieb gibt Zeit zum Durchatmen

Handball EHV Aue hat unglaubliches Jahr 2020 gut gemeistert

Lößnitz. 

Lößnitz. Die Handballer des EHV Aue haben Zeit zum Durchatmen. Da jetzt im Januar die Weltmeisterschaft stattfindet, legt man seitens der Handball-Bundesliga (HBL) im Liga-Betrieb eine Pause ein. Die Saison 2020/21 ist für den EHV Aue keine leichte. Es ist von vornherein klar gewesen, dass es eine Herausforderung unter den gegebenen Umständen wird. Und es kam richtig dick. EHV-Manager Rüdiger Jurke hat eine Hitliste für das Jahr 2020 zusammengestellt. Erstmalig in der Geschichte der HBL hat es einen Abbruch der laufenden Spielsaison gegeben. Der Verein musste Kurzarbeit beantragen. Es gab fast drei Monate einen totalen Trainingsstillstand. Das man einmal Geisterspiele bestreiten würde, lag jenseits der Vorstellungskraft, doch auch damit hat man sich auseinandersetzen und schließlich anfreunden müssen. Fans haben lediglich die Möglichkeit, per Live-Stream über Sportdeutschland TV dabei zu sein. Was erschwerend hinzukommt, sind unzählige Corona-Testungen, häusliche Quarantäne und die Erkrankung von Spielern.

Corona schlug beim EHV voll zu

Die Corona-Pandemie hat die Auer Handballer mit voller Wucht getroffen - über die Hälfte der Mannschaft ist bereits infiziert gewesen. Aufgrund der Schwere der Erkrankung von Chef-Trainer Stephan Swat, ist es notwendig gewesen, einen Interimstrainer zu verpflichten. An dieser Stelle ist Runar Sigtryggsson eingesprungen. Dennoch, Rüdiger Jurke sagt, man habe dieses unglaubliche Jahr gut gemeistert. Er weiß aber auch, dass man das wirtschaftliche Überleben 2020 nur mit Hilfe von Sponsoren sichern konnte. Ebenso durch die Unterstützung der Fans und der ein oder anderen Hilfe von Land und Bund. So wurden unter anderem ausgefallene Eintrittskarteneinnahmen zumindest anteilig aufgefangen.