EHV: Vor heimischer Kulisse alles geben

Handball EHV Aue empfängt am Sonntag zu Hause die Rimpar Wölfe

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Nach der Auswärtsniederlage gegen Nordhorn empfängt der EHV Aue - im Bild Eric Meinhardt - am Sonntag die Rimpar Wölfe. Foto: Wendland

Lößnitz. Nach der knappen 26:28 (11:17)-Niederlage auswärts bei der HSG Nordhorn-Lingen am Mittwoch sind die Handballer des EHV Aue morgen erneut gefordert. Diesmal empfängt man vor heimischer Kulisse die Mannschaft der DJK Rimpar Wölfe. Anwurf in der Erzgebirgshalle in Lößnitz ist 17 Uhr.

Das sagt der Manager zur letzten Leistung

Zum Spiel gegen Nordhorn-Lingen sagt EHV-Manager Rüdiger Jurke: "Wir wussten von Anfang an, dass es schwer wird ohne den berufsbedingt fehlenden Marc Pechstein und den verletzten Jort Neuteboom. Die erste Viertelstunde haben wir das gut gemacht, doch was dann die nächsten 15 Minuten gelaufen ist, war einfach zu wenig gerade in der Abwehr." Man merke deutlich, dass man wenig Alternativen hat, gerade auf halb rechts.

Was weh tut, so Jurke, man habe in der ersten Halbzeit drei 7-Meter verworfen. In der zweiten Hälfte war diese Quote deutlich besser. Eric Meinhardt hat vier 7-Meter geworfen und das erfolgreich. Ärgerlich war, dass Kevin Roch in der 36. Minute die rote Karte gesehen hat, weil er dreimal zwei Minuten rausgestellt worden ist. "Mindestens eine, wenn nicht zwei der Zeitstrafen, waren unberechtigt", da ist Jurke sicher.

Punkt wäre verdient gewesen

Insgesamt sagt der Manager, müsse man den Hut ziehen: "Es war eine tolle Leistung, was die Junge abgerufen haben. Es ist schade, wir hätten einen Punkt verdient aufgrund der tollen zweiten Halbzeit." Diese sollte Mut machen für Sonntag. Gegen Rimpar gehe man erneut als Außenseiter ins Rennen. Man müsse versuchen, gegen die Wölfe Punkte einzufahren.