EHV: Zwei Punkte im Körbchen sind Gold wert

Handball Aue startet mit Sieg in die neue Saison

Lößnitz. 

Lößnitz. Die Zweitligisten des EHV Aue haben einen Saisonstart hingelegt, der besser kaum hätte sein können. Die Männer um Trainer Stephan Swat haben vor heimischer Kulisse in der Erzgebirgshalle in Lößnitz gestern Abend gegen die DJK Rimpar Wölfe einen 24:21 (12:8)-Sieg und damit zwei Punkte eingefahren. Auch wenn die Gäste in einigen Phasen auf Schlagdistanz waren, hat sich der EHV die Führung zu keiner Zeit aus der Hand nehmen lassen. Die Hausherren haben die fehlende Durchschlagskraft der Wölfe für sich genutzt. Gespielt worden ist vor 600 Zuschauern.

Starke und sichere Abwehr

"Dass die Fans in der Halle waren, hat uns geholfen und es hat riesig Spaß gemacht", so Swat: "Das Hygienekonzept passt und Handball in Aue ist wieder ein Erlebnis." Zum Sportlichen sagt der Coach: "Wir wussten, wie schwer dieses erste Spiel sein wird. Wie wir ins Spiel gekommen sind, sehr konzentriert, das war überragend. Wir haben eine sehr starke Abwehr gestellt mit einem starken Sveinbjörn Petursson dahinter im Tor. Er hat der Abwehr die nötige Sicherheit gegeben. Was wir besser machen müssen, ist mit noch mehr Tempo aus der guten Abwehr rauszukommen." Der Sieg sei beim Weitem nicht einfach gewesen: "Wir sind froh, dass wir nach fast sieben Monaten wieder zwei Punkte im Körbchen haben."

Von Beginn an voll da

Die schwierigen Phasen im Spiel habe man relativ gut überstanden, so der Coach: "Das 7:6 haben wir gut verteidigt und zum Schluss auch die 4:2, wo wir kurz überrascht waren und ich keine Auszeit mehr hatte. Die Spieler haben das souverän gemacht." Die zwei Punkte seien Gold wert, so Swat, denn der EHV Aue sei keine Mannschaft, der Rimpar nach sieben Monaten einfach so aus der Halle schießt. Bengt Bornhorn ist bester Werfer auf Auer Seite gewesen mit neun Treffern. Er sagt: "Wir waren von Beginn an da, was bei den meisten Vorbereitungsspielen nicht der Fall gewesen ist ."

Petursson als Mega-Faktor

Bereits nach elf Minuten hat der EHV mit 6:3 geführt. "Das wir mit vier Toren plus in die Halbzeit gehen war wichtig", so Bornhorn. Die größte Führung hatte man mit sechs Toren beim 15:9 (38.). Richtig clever haben man nicht agiert bei der 4:2 Abwehr: "Wir haben zwei, drei Angriffe gebaucht, um uns darauf einzustellen. Aber insgesamt können wir denke ich zufrieden sein. Es ist nicht selbstverständlich gegen die Rimpar Wölfe zu gewinnen." Keeper Sveinbjörn Petursson sei ein Mega-Faktor gewesen. "Er hat uns gerade in der ersten Halbzeit super im Spiel gehalten und der Abwehr ganz viel Sicherheit gegeben", so Bornhorn. EHV-Manager Rüdiger Jurke ist zufrieden: "Es ist ein guter Einstand gewesen. Wir haben denke ich ein gutes Spiel gesehen, was von der Qualität ordentlich war. Unsere Neuzugänge haben gezeigt, dass sie gute Handballer sind, was uns freut."