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Eichert in Aue nur im Einbahnstraßensystem befahrbar

Straßenbau Umleitung stößt stellenweise auf Unverständnis

Aue. 

Aue. Die Maßnahme zum Ausbau der Bockauer Straße in Aue hat begonnen und jetzt sorgt das Umleitungskonzept, das aufgrund der notwenigen Straßensperrung umgesetzt wird, stellenweise für Unverständnis und einige Verkehrsteilnehmer versuchen illegalerweise abzukürzen. Damit der Eichert trotz Sperrung erreichbar bleibt, setzt man auf eine Einbahnstraßenlösung. Bedeutet: über den Kohlweg geht's auf den Eichert hinauf und über die Parkstraße runter. Die Bockauer Straße ist die Hauptzufahrt zum Wohngebiet Eichert und jetzt müssen Verkehrsteilnehmer längere Wege in Kauf nehmen und auch mehr Zeit einplanen. "Eine Umleitung wird immer hauptstraßenmäßig ausgeschildert und wenn man der ausgeschilderten Umleitung folgt, kommt man auch gut durch", sagt Lutz Nauke vom Ordnungsamt der Stadt Aue-Bad Schlema. Aus Erfahrung weiß Nauke: "Man könnte sicher einige Dinge anders gestalten, wenn die Vernunft von bestimmten Autofahrern da wäre. Doch leider ist das nicht immer der Fall." Nauke nennt ein aktuelles Beispiel: "Am Kohlweg hoch haben wir extra kein Parkverbot eingerichtet, weil wir gedacht haben, es ist Vernunft da. Heute mussten wir feststellen, dass links Autos geparkt haben und rechts ist jemand in den Garten gegangen und hat dort sein Auto abgestellt. Demzufolge sind keine LKW und Busse mehr durchgekommen. Und wenn man so etwas hat und das ist nun einmal die Realität, kann man bestimmte Kompromisse nicht eingehen." Für die Umleitungsregel, wie sie jetzt ist, habe man sich deshalb entschieden, so Nauke, weil es keine andere Strecke gibt: "Außerdem ist der Einbahnstraßenverkehr für das vorhandene Straßennetz die einzige Variante, die halbwegs sicher ist und Erreichbarkeit des Eichert ist so gewährleistet." Die Sperrung der Bockauer Straße zwischen Einmündung Zwitterweg bis Einmündung Wiesenweg ist bis voraussichtlich 29. Oktober voll gesperrt.



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