Ein altes Handwerk

Kunst Bärbel Seifert fertigt Dekorationen

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Bärbel Seifert aus Seiffen hat die Spantechnik für sich wiederentdeckt. Die neue Sonderausstellung im Serpentinsteinmuseum Zöblitz vermittelt einen kleinen Einblick in diese Form des Kunsthandwerks. Foto: Görner

Zöblitz. Bärbel Seifert pflegt ein uraltes Kunsthandwerk. Sie fertigt mit Lindenholzspänen Dekoratives an. Das hat die Seiffener noch in ihrer Ausbildung gelernt. So lässt sie Sternchen, Herzen oder ganze Figuren entstehen. Sogar Häschen oder Eulen kann sie mittels Spänen kreieren.

Im Zöblitzer Serpentinsteinmuseum können die Besucher derzeit erahnen, was Bärbel Seifert in ihrer kleinen Werkstatt produziert. Sie führt dieses Kunsthandwerk im Nebengewerbe aus. Die besten Ideen kommen der Seiffenerin abends bei einem guten Cognac. Dafür braucht sie Ruhe.

Drei Grundformen stehen der Handwerkerin zur Verfügung. Alles, was sie entstehen lässt, besteht letztendlich aus tropfenförmig, kreisförmig oder zu Herzen geformten und zusammengefügten Holzspänen. Mittels Beizen setzt sie farbliche Akzente. Alles macht Bärbel Seifert selbst. Sogar die Holzspäne stellt sie selber nach Bedarf her. Aufgrund der Nachfrage bietet sie auch Bastelsets an, die ebenfalls selbst anfertigt. Der größte Teil ihrer Produkte hat seine Kunden in Deutschland. Sie hat sie aber auch schon nach Japan oder in die Vereinigten Staaten von Amerika verschickt. Zu sehen ist die Sonderausstellung bis zum 28. Februar 2018.

Geöffnet ist das Haus dienstags bis donnerstags von 11 bis 15.30 Uhr, freitags von 10 bis 12.30 Uhr sowie an den Wochenenden von 13 bis 16 Uhr.