Ein Fotograf erzählt seine Geschichte

Museumstag Galeriegespräch mit Frédérick Carnet

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Zum Internationalen Museumstag gibt es in Oelsnitz ein Galeriegespräch mit Frédérick Carnet. Foto: Ralf Wendland

Oelsnitz. Zum Internationalen Museumstag gibt es in Oelsnitz im Heinrich-Hartmann-Haus ein Galeriegespräch mit Frédérick Carnet. Der aus Frankreich stammende Künstler stellt dort aktuell die "Chroniken des Absoluten" aus. Es sind zehn Serien eines Fotografen, der damit Einblick in sein Leben gewährt. Die Fotoserien zeigen landschaftliche und kulturelle Besonderheiten aus einem sehr sensiblen Blickwinkel und erzählen zugleich eine ganz persönliche Geschichte.

Galerie zeigt eine spannende Lebensgeschichte

Der Start ist im Jahr 2009 in Paris und reicht bis ins Jahr 2015, als Frédérick Carnet nach Sachsen kam. Seine Geschichte erzählt der Fotograf und Künstler jetzt selbst. Am 13. Mai um 16 Uhr gibt es das Galerie-Gespräch, wo Carnet persönlich anwesend sein wird. Seine Biografie ist spannend. Geboren im Dezember 1972 in Champigny-Sur-Marne, Frankreich, ist er in einer Kleinstadt aufgewachsen. Irgendwann hat er die Fotografie für sich entdeckt und ist regelmäßig dort entflohen, um die Welt zu sehen. Er war als Fotograf zwölf Jahre lang hauptsächlich für Werbefirmen, Zeitschriften und Magazine tätig.

Doch dann ist ihm der ganze Trubel zu viel geworden und er hat sich Paris und anderen Großstädten abgewandt. Seitdem fotografiert er ausschließlich künstlerische Arbeiten und verbringt seine Zeit gern im Grünen. Die Ausstellung in der Galerie des Heinrich-Hartmann-Hauses in Oelsnitz ist noch bis 27. Mai zu sehen. Besucher können sich so selbst einen Eindruck verschaffen und Frédérick Carnet bildhaft einen Teil seines Weges begleiten.