Ein Heiliger aus Holz für die Feuerwehr

Kunst Bildhauer-Symposium in Aue und Bad Schlema

Aue. 

Aue. Im Auer Stadtgarten am Carolateich ist vergangene Woche das traditionelle Holzbildhauer-Symposium in 18. Auflage gelaufen. Nach der Fusion von Aue und Bad Schlema hat man dieses Jahr beide Ortsteile eingebunden, sowohl von Künstlerseite her als auch in Fragen Standorte der gefertigten Skulpturen.

Am Werkeln war wie jedes Jahr die Auer Künstlergruppe Exponart. Erstmalig mit dabei: Christoph Rosner aus Bad Schlema. In Summe waren es acht Künstler. Mit Thomas Lüscher aus der Schweiz war ein Gastkünstler mit an Bord, der nicht nur Holzbildhauer ist, sondern auch Bronzeplastiker. Detlef Jehn hat bei Exponart den Hut auf, wo auch Robby Schubert, Friedhelm Schelter, Detlef Jehn, Paul Brockhage, Peter Eberlein und Jesko Lange dazugehören. Jehn selbst hat eine Bank für die Halde 366 in Alberoda gefertigt. "Das Motiv des Bergmanns in Paradeuniform habe ich ausgewählt, weil es thematisch gut zur Halde passt", erklärt Jehn. Entstanden sind im Rahmen des Symposiums unter anderem der Schutzheilige der Feuerwehr "St. Florian" für die Feuerwehr Aue, die Skulptur "Sebastian Kneipp" für den Kneipp-Verein Bad Schlema und die Skulptur "Weiße Frau in der Isenburg" für den Dorfplatz in Wildbach.

Die ganze Woche über hatten Neugierige Gelegenheit, den acht Künstlern bei der Arbeit über die Schulter zu schauen und live mitzuerleben, wie die Kunstwerke entstehen. Wann die Figuren und Exponate an ihren Bestimmungsorten aufgestellt werden, steht noch nicht endgültig fest. Diese Aufgabe wird der Auer Betriebshof übernehmen.