Ein Jahr Expressbus Aue-Chemnitz: So geht es weiter mit dem Projekt

ÖPNV Geplant war, dass der Bus nur bis Ende 2019 fährt

Aue. 

Aue. Ein Jahr ist jetzt her, dass die Regionalverkehr Erzgebirge GmbH (RVE) die neue Expressbuslinie 383 auf der Strecke zwischen Aue und Chemnitz am Start hat. Die Busse starten stündlich am Postplatz in Aue und das nicht nur unter der Woche, sondern auch am Wochenende und an Feiertagen. Die "Zubringer" kommen dabei immer abwechselnd aus Schwarzenberg, Bad Schlema und Schneeberg.

Während der Fahrt ganz entspannt surfen

Die Fahrt über die Autobahn bis ins Stadtzentrum von Chemnitz dauert in etwa 50 Minuten. Während dieser Zeit können Fahrgäste unter anderem auch surfen, denn in den Fahrzeugen der RVE steht WLAN zur Verfügung - erkennbar ist das an den WLAN-Symbolen an der vorderen Einstiegstür. Den jeweiligen Netzwerknamen des Busses erfahren Fahrgäste in Form eines Piktogramms im Bus. Nach einem Jahr Betrieb zeichnet es sich ab, dass der Expressbus sich zu einem Erfolgsmodell entwickelt. Es gibt eine positive Entwicklung und die Verantwortlichen rechnen damit, dass es einen weiteren Aufwärtstrend geben wird.

Für Studierende, Arbeitende oder einfach einen Freizeitausflug

Das Projekt sollte zunächst für ein Jahr laufen, sprich bis Ende 2019. Wie es jetzt heißt, möchte man seitens der Regionalverkehr Erzgebirge GmbH (RVE) die Expressbuslinie 383 gern weiter fortführen auch im kommenden Jahr. Der Bedarf ist da, das hat sich in den letzten Monaten gezeigt. Die Express-Buslinie ist für verschiedene Zielgruppen interessant, ob Studierende, die in Chemnitz studieren und im Raum Aue leben und genauso auch für Arbeitnehmer, die frühmorgens den Bus nutzen, um auf Arbeit zu kommen. Natürlich ist der Expressbus genauso im Freizeit-Bereich interessant, um in die Innenstadt von Chemnitz zu kommen, sei es zum Shoppen oder einfach zum Verweilen.