Ein Jahr, um Chancen für die Zukunft zu erkennen

Freiwilligendienst FSJ-ler trafen sich mit Oberbürgermeister Rolf Schmidt

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Auf dieser Art Landkarte verewigten die FSJler ihre Erfahrungen. Foto: Ilka Ruck

Annaberg-Buchholz. Sie sind jung, engagiert und sie haben ihre Zukunft vor sich. Dabei wissen einige von ihnen nun ganz genau, wohin ihr Weg sie führen soll.

Gemeint sind die Teilnehmer des Freiwilligendienstes bei der Stadt Annaberg-Buchholz und beim Träger "Freiwillig im Erzgebirge e. V.". Das Einsatzspektrum ist riesig und reicht von klassischen sozialen Feldern über Kultur, Sport und Politik bis hin zur Denkmalpflege und zu ökologischen Diensten.

Jugendliche sollen sich ausprobieren

Seit Jahren gibt auch die Stadt Annaberg-Buchholz Jugendlichen die Chance, im Rahmen des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) ihre Neigungen zu testen und sich auf das Berufsleben vorzubereiten.

Am Montag lud Oberbürgermeister Rolf Schmidt FSJler ins Rathaus ein, um mit ihnen über ihren Einsatz und ihre Erfahrungen in den unterschiedlichsten sozialen Einrichtungen der Stadt und des Erzgebirgskreises zu reden.

Ein FSJ kann Türen öffnen

Viele absolvierten ihr FSJ in Kitas und waren in der Regel absolut begeistert. Auch Pflegeeinrichtungen freuen sich über Freiwillige. Silke Krause ist Wohnbereichsleiterin im Altenpflegeheim "Sankt Anna" und sagte: "Das FSJ eröffnet Chancen, damit junge Leute ihren Weg finden oder eben auch feststellen: das ist nichts für mich."

Und genau diese Erfahrungen haben die Jugendlichen auf einer Art Landkarte als Feld der Stärke, Strand der Träume oder Berg der Weitsicht beschrieben.

Die Ergebnisse sind beeindruckend. Denn mit Verantwortung, Selbstständigkeit, Orientierung und Zeit zum Nachdenken wurde dem FSJ eine sehr gute Entwicklungsmöglichkeit jungen Menschen bescheinigt. Für OB Rolf Schmidt ist es wichtig, dass die Jugend hier bleibt. Er betonte: "Mein Wunsch ist: bleiben sie der Region verbunden. Wenn es geht, suchen sie sich hier Arbeit und Ausbildung."