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Ein Licht der Hoffnung kommt aus Seiffen

Hoffnungslicht Fensterbild zeigt bessere Zeit nach Corona

Seiffen. 

Seiffen. Angst und Schrecken werden rund um das Virus verbreitet. Die Bilder in den Medien sind voll davon. Sandy und ihre Tochter Bianca Stephani wollen dem ein Licht der Hoffnung entgegenstellen. Ihrer Meinung nach ist die Angst ein ganz schlechter Ratgeber und Lebensbegleiter. Ihre Hoffnung versinnbildlicht ein ganz besonderes Licht für das Fenster. "Unlängst hatte der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier aufgerufen, mit einem Licht im Fenster an die Opfer des Virus zu erinnern", erklärte die Seiffenerin einen der beiden Ursprünge ihrer Idee. Der zweite fand sich im schweren Krankheitsverlauf einer ihrer besten Freundinnen wieder. Ihr sollte das Licht im Fenster Mut machen.

Gefahrlose LED-Kerzen im Angebot

Eine Kerze nahe den Gardinen kommt aber für die meisten Haushalte hierzulande nicht in Frage. Da war sich die 41-Jährige sicher. Ihr Unternehmen hat die verschiedensten Fensterbilder mit LED-Beleuchtung im Angebot. Dieses Prinzip eignete sich bestens für den zu kreierenden Hoffnungsträger. Die Ideen für das Design entwickelte Sandy Stephani gemeinsam mit ihrer Tochter Bianca. Sie ist 16 Jahre jung und möchte gern Spielzeugmacherin werden. Den äußeren allumfassenden Ring des Fensterbildes bildete eine Blüte. "Sie steht für das Aufblühen nach der dunklen Jahreszeit oder nach Corona", erklärt der Teenager. Der Anker verdeutlicht den Rückhalt und das Verwurzelt sein im erzgebirgischen Boden. Die Schwalben tragen die Nachricht als Boten des Frühlings oder besserer Zeiten in die Welt.

Erste Auflage bereits fast vergriffen

Was die beiden vom Design her entwickelten, setzte Sandy Stephanis Mann Michael Stephani technisch am Laser um. Die erste Auflage dieser Fensterbilder lag bei 25 Stück. Diese sind so gut wie vergriffen. Deshalb wird es nun eine zweite Auflage geben. Zu haben ist sie nach Vorbestellung unter Tel.: 037362 8413 oder bei E-Bay. In einigen Tagen soll der Hoffnungsträger auch Einzug in den Web-Shop des Familienunternehmens unter www.kloeppel-kaufhaus.de halten. Der Webshop ist es auch, der die Stephanis bislang durch die Krise rettete. Der Umsatz sei seit Corona um etwa 20 Prozent geschrumpft. Klagen hört man die Familie mit vier Kindern jedoch nicht. "Wir haben was wir brauchen. Im Vergleich zu anderen geht es uns gut", brachte das Sandy Stephani auf den Punkt. Außerdem haben sie Hoffnung, dass der Spuk bald ein Ende hat.