Ein Licht erobert alle Herzen

Symbol Erzgebirger holten sich ihr Friedenslicht

Es ist an der Zeit, dass wir uns alle das Friedenslicht nach Hause holen. Für den Frieden in der ganzen Welt, aber auch für den Frieden in uns, dass es unsere Herzen erhellt. So war der allgemeine Tenor all derjenigen, die sich am Montag im Rathaus von Geyer ihre ganz persönliche Kerze am Friedenslicht aus Bethlehem angezündet haben. "Als Symbol des Friedens, der Wärme und Solidarität soll das kleine Licht an alle Menschen weitergegeben werden. Wer das Licht empfängt, kann damit selbst die Kerzen von Freunden und Bekannten entzünden, damit für viele Familien ein Schimmer des Friedens erfahrbar wird, auf den die Menschen in der Weihnachtszeit besonders hoffen. Lasst es brennen und behütet es", sagte Hartmut Kreft als Hauptinitiator der Aktion. Kinder und Bergleute hatten das Licht ins Rathaus gebracht und es so allen zugänglich gemacht. Es war ein feierlicher Moment, getragen von Stille und besinnlicher Musik, der in Geyer Einzug gehalten hatte. Auch Steffi und Harald Kraus aus Zschopau waren gekommen, um sich ihr Friedenslicht anzuzünden. Steffi Kraus verriet: "Wir sind hier, weil das eine tolle Sache ist. Bevor wir unser Licht nach Hause tragen, bringen wir es noch bei den Eltern und unseren Kindern vorbei. Wir werden das Licht gemeinsam als Familie nach Chemnitz in die St. Markus-Kirche tragen, dort soll unsere Enkeltochter Marie das Licht an die Kirche zurückgeben."