Ein Lichtblick für die Wahrheit: Wie entstand Israel wirklich?

Sonderausstellung Geschichte des jüdischen Staates

Aue. 

Aue. Der Verein Lichtblick Aue, der vor acht Jahren in der Bahnhofstraße 2 gegründet wurde, gehört zu den Initiatoren der Ausstellung "1948 - Die Ausstellung. Wie entstand Israel wirklich?" Dazu sagte Gert Süß zur Eröffnung: "In unseren Gesprächsrunden mit Bürgern der unterschiedlichsten Glaubensrichtungen kamen wir auch auf Israel zu sprechen. Dabei merkten wir, wie wenig Verständnis eigentlich über Israel vorhanden war. Das hat uns bewogen, diese Ausstellung nach Aue zu holen, um Vorurteile, Feindbilder oder Falschaussagen zu korrigieren."

Das Land mit Erfolgsgeschichte

CDU-Bundestagsabgeordneter Alexander Krauß hat das Bestehen des Staates Israel als ein Wunder bezeichnet. Zur Ausstellungseröffnung "1948 - Wie entstand Israel wirklich?" sagte Krauß, der Staat habe vom ersten Tag des Bestehens an um seine Existenz kämpfen müssen. "Auch heute noch wird Israel Tag für Tag militärisch und terroristisch bedroht", so der Christdemokrat. Israel habe eine beispiellose Erfolgsgeschichte geschrieben.

Israel sei die einzige Demokratie in der Region, das Land mit dem höchsten Lebensstandard im Nahen Osten. Deutschland sei mit Israel tief verbunden, sagte Krauß. Mit Blick auf den Mord von sechs Millionen europäischen Juden während des Nationalsozialismus' sagte der Bundestagsabgeordnete: "Wir dürfen darüber staunen und dankbar sein, dass Versöhnung möglich war." Aus der Geschichte erwachse die besondere Verantwortung Deutschlands für den Staat Israel.

Hier gibt es wichtige historische Fakten

Wilfried Gotter, Geschäftsführer der Sächsischen Israelfreunde, erfuhr aus den Stasiakten, dass viele der Palästinensischen Terroristen in der ehemaligen DDR ausgebildet wurden. Deshalb sei es wichtig, dass mit dieser Ausstellung die historischen Fakten wieder auf einen richtigen Standpunkt gebracht würden. So, wie sie viele bei uns gar nicht kennen.

Begleitet wurde die Eröffnung musikalisch von Maria Koschwitz aus Chemnitz, die Lieder in hebräischer Sprache zu Gehör brachte. Bis zum 28. August zeigt die Ausstellung auf 16 Tafeln die Geschichte des jüdischen Staates. Sie ist wochentags von 10 bis 19 Uhr geöffnet, in Aue in der Auerhammerstraße 1. Der Eintritt ist frei.