Ein Oelsnitzer Denkmal wird versetzt

Vorhaben Gedenkstein erinnnert an Gewaltherrschafts-Opfer

ein-oelsnitzer-denkmal-wird-versetzt
Die Zeitspanne die das Denkmal in Oelsnitz abdeckt ist sehr weit gefasst - Bürgermeister Bernd Birkigt kann sich nicht erklären, warum man sich damals dazu entschlossen hat. Foto: R. Wendland

Oelsnitz. Die Stadt Oelsnitz plant die Umgestaltung des Parks rund um die Stadthalle. In diesem Zusammenhang soll auch das Denkmal, das Ende der 1940er-Jahre aufgestellt wurde und aktuell seinen Platz im vorderen Bereich hat, umgesetzt werden.

Das Mahnmal zum Gedenken der Opfer jeglicher Gewaltherrschaft umfasst eine breite Zeitspanne; von 1933 bis 1989. Bürgermeister Bernd Birkigt ist aktuell nichts bekannt, dass es Gedenkveranstaltungen gibt.

Mehr Platz für lebendige Aktivitäten

Ein Grund der Umsetzung ist: Städtebaulich gesehen sei es kein idealer Platz. Zudem, so Birkigt, brauche man den Platz, um den lebendigen Aktivitäten, die man heute in der Stadt hat, Raum zu geben. "Was wir gerade jetzt in Vorbereitung des Bergfestes merken ist, dass man die Verbindung Stadt und Stadthalle ganz anders inszenieren müsste."

Schon vor zehn Jahren gab es Gedanken in die Richtung. Das Denkmal zu erhalten steht außer Frage, nur soll es einen anderen Platz bekommen. Es gab zwei Überlegungen, so Birkigt: "Die eine Ideen ging dahingehend, das Mahnmal auf einem Friedhof zu platzieren und die andere war die, das Denkmal im Park umzusetzen."

Noch in diesem Jahr soll das Denkmal versetzt werden

Man hat sich für letzteres entschieden. Das Denkmal wird versetzt in die andere Sichtachse, die die Stadthalle hat, erklärt Birkigt. Gemeint ist der Blick in Richtung ehemaliges Stadion. Fast am Ende des Weges, bevor es auf die Stadionstraße geht, wird das Denkmal seinen Platz finden.

Geplant ist die Realisierung in diesem Jahr. Mit der Parkumgestaltung will man die Stadthalle näher an die Mitte der Stadt heranrücken.