Ein Patent aus dem Erzgebirge

Innovation Stützengrüner Edelstahl-Klickboden soll marktfähig gemacht werden

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Volker Queck (li.) und Gert Kehle von der Ilkazell Isoliertechnik GmbH in Zwickau mit dem patentierten Fußbodenbelag. Foto: Ralf Wendland

Stützengrün. Ein erzgebirgisches Innovationsprodukt erhält nach sechs Jahren Entwicklung und Tüpfelarbeit das europäische Patent: Die Rede ist von einem Edelstahl-Klickboden, den Volker Queck, Inhaber des Gardinen- und Bodenfachmarkt Queck in Stützengrün bis an diesen Punkt gebracht hat. Edelstahl ist nicht nur robust und langlebig, sondern auch korrosions- und temperaturbeständig sowie hygienisch. Diese Eigenschaften machen das Innovationsprodukt besonders interessant.

Die Geschichte hinter dem Produkt

Begonnen hat alles im Jahr 2012. Damals war Volker Queck dienstlich im Reichenbacher Krankenhaus, das er seit Jahren mit Qualitätsböden ausstattet, unterwegs. Den Anstoß gegeben hat ein Pfleger. Er hat Queck angesprochen und meinte, es müsste einen Boden geben, an dem sich keine Keime festsetzen können und der einen geringen Pflegeaufwand hat. Diese Aussage hat Volker Queck zum Nachdenken angeregt. Die zündende Idee kam ihm schließlich beim Blick in einen Operations-Saal, wo alles aus Edelstahl ist. Also warum können nicht auch Fußböden, Wand- und Deckenverkleidungen aus diesem Material sein?

Die Nachfrage sei da, sagt Queck, doch es hapert aktuell an der Herstellung. Bis zu zwei Jahre könnte es dauern, bis die Erfindung produktionsreif ist, erklärt Gert Kehle, Managing-Partner bei der Ilkazell-Isoliertechnik GmbH Zwickau. Das Unternehmen ist Zulieferer.